Frankfurt in der Vergangenheit

Die ältesten heute noch existenten Hochhäuser in Frankfurts sind der Mousonturm (gebaut 1923–1926), das I.G.-Farben-Haus (gebaut 1928–1931, heute das Hauptgebäude der Goethe Uni) sowie das Gewerkschaftshaus (gebaut 1929–1931). Diese drei Hochhäuser sind bis zu 35 Meter hoch, werden aber heute im Vergleich mit späteren Bauten nicht mehr als Hochhäuser klassifiziert.

Bis zum Zweiten Weltkrieg war die ursprüngliche Altstadt das große Wahrzeichen der Stadt mit ihren vielen kleinen und verwinkelten Gassen. Und die Frankfurter waren sehr stolz auf sie. Durch die Zerstörung der Frankfurter Zentrums durch die Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg entstanden überall riesige Baulücken und der identitätsstiftende Stolz der Frankfurter war in Schutt und Asche gelegt. Ab 1949 entstanden wegen der Konzentration der Banken und dem deutschen Wirtschaftswunder zahlreiche Hochhäuser von immer größerer Höhe.

Der 1972 fertiggestellte und am 2. Februar 2014 gesprengte AfE-Turm überragte als erstes Hochhaus mit mehr als 100 Metern Höhe auch erstmals den gotischen Domturm. Das Plaza-Hotel (Plaza Büro Center) und das ehemalige Dresdner-Bank-Hochhaus waren Ende der 1970er Jahre die ersten Wolkenkratzer mit über 150 Metern Höhe. Darauf folgten immer wieder neue Hochhausbauten.

Das Bild zeigt die Bockenheimer Landstraße im Jahre 1976 und steht für den Wandel, den das Westend durchgemacht hat. Alle in diesem Bild sichtbaren Hochhäuser existieren heute in dieser Art nicht mehr: Entweder wurden die Immobilien abgerissen oder umgebaut.

Frankfurt am Main im Jahre 1986 - Hochhäuser früher - fotografiert von Frank Reuter

Die Skyline im Jahre 1986: auch damals schon galt Frankfurt als Deutschlands Hochhausstadt. Zu dieser Zeit dominierten die Doppeltürme der Deutschen Bank das Bankenviertel.

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