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Helaba Hochhaus in Frankfurt am Main - ehemalige Frankfurter Sparkasse 1822 und Württemberger Hypothekenbank Projekt - KSP Jürgen Engel Architekten - Animation 2019

An der Kreuzung Neue Mainzer Straße und Junghofstraße soll ein neues Hochhaus entstehen. Die Pläne für das Hochhaus sind schon älter und stammen ursprünglich aus dem Jahr 2001. Der architektonische Entwurf sah ursprünglich ein ca. 197 Meter hohes Bürohaus vor, das aus der Feder von KSP Jürgen Engel Architekten stammte (seinerzeit firmierend als KSP Engel und Zimmermann, mittlerweile nur noch bekannt als KSP Engel). Das Frankfurter Architekturbüro hatte im Jahr 2001 den ersten Platz beim von der Frankfurter Sparkasse und der Württembergischen Hypothekenbank AG ausgelobten Wettbewerb belegt. Mittlerweile soll das Gebäude offiziell rund 206 Meter hoch werden.

Die Planung des Architekturbüros KSP Engel sieht heute einen Büroturm mit 52 Geschossen und rund 95 000 Quadratmeter Bruttogrundfläche vor. Mit seiner transparenten Fassade soll das Gebäude einen Kontrapunkt zum verspiegelten Doppelturm der Deutschen Bank bilden.

Mitte des Jahres 2018 wurde das Grundstück von der Frankfurter Sparkasse 1822 an die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) verkauft, die auch den nahegelegenen MAIN TOWER errichtet hatte. Das Projekt wird durch die OFB Projektentwicklung als Projektentwickler realisiert, die Rohbauarbeiten werden von der Ed. Züblin AG realisiert.

Alternative Arbeitstitel für das Gebäude waren Neue Mainzer Straße 57-59, Helaba-Hochhaus und Veritas. Im Hochhausrahmenplan 1998 war der Central Business Tower unter der Bezeichnung Frankfurter Sparkasse 1822 und Württemberger Hypothekenbank bekannt. 

Lobby des Central Business Tower in FFM - Frankfurt Central Business Tower - Eingangshalle

Planung und Bauphase

Stand November 2021: Die Projektangaben wurden aktualisiert, demnach heißt das Gebäude nun Central Business Tower. Die Abbrucharbeiten am Bestandsgebäude sollen noch diesen Monat beginnen. Es wird mit einer Bauzeit von sechs Jahren gerechnet. Mit dem Bau wurde  die Ed. Züblin AG beauftragt. Der Wolkenkratzer soll ab Ende 2027 bezugsfertig sein. Die vollständige Fertigstellung wird für Anfang 2028 erwartet. 

Stand Mai 2020: Der Helaba-Vorstand Christian Schmid erklärte, dass das Weltkulturen-Museum eine Dependance im vierten Obergeschoss auf 900 Quadratmetern 15 Jahre lang mietfrei erhalten würde. Angaben zu Baubeginn oder Fertigstellung des neuen Wolkenkratzers wurden nicht bekannt.

Stand Oktober 2019: Auf Anfrage des SKYLINE ATLAS teilte die Pressestelle der Helaba mit, dass sich derzeit das Projekt in der weiteren Planung befindet und daher noch keine neuen Informationen zu diesem Projekt herausgegeben werden können.

Central Business Tower in Frankfurt am Main - KSP Engel - Helaba - OFB Projektentwicklung
Hochhauskomplex Neue Mainzer Straße in Frankfurt am Main - Helaba Hochhaus - KSP Jürgen Engel Architekten - Rendering
Neuer Helaba Turm Frankfurt Lageplan
Lageplan Helaba Hochhaus Frankfurt - Neue Mainzer Straße - Mikro

18 Kommentare zu “Central Business Tower

  1. Valentino R. kommentierte: 2 Jahren ago Reply

    Guten Morgen… auch wenn ihr sicher schon informiert seid… ich möchte gerne der Redaktion mitteilen, dass das Hochhausprojekt der Helaba in der Neuen Mainzer Str. 57-59 schon einen Namen hat… VERITAS

  2. Alex kommentierte: 2 Jahren ago Reply

    Das Design wird dem Projekt und insbesondere der extrem guten Lage wirklich nicht gerecht … Es wirkt schlicht weg langweilig. Da merkt man dass der Entwurf aus dem Jahr 2001 stammt.

    Das Design ist hoffentlich noch nicht final! (?)

  3. Andreas kommentierte: 2 Jahren ago Reply

    Also langweilig finde ich das Gebäude nicht, aber warum wird es so monoton und parallel in eine Linie mit den anderen Hochhäusern an den Park gestellt. Man könnte es ja um 90° gedreht an die Junghofstr. andocken lassen, um ein bisschen Abwechslung in die Balkenlandschaft in der Innenstadt zu bringen.

  4. Alfons D. kommentierte: 2 Jahren ago Reply

    Der Entwurf für das Hochhaus an der Neuen Mainzer Straße ist nicht schlecht. Was mich stört ist die Höhe. In der ersten Reihe zu den Wallanlagen sollten neue Hochhäuser nicht 200 Meter hoch aufsteigen. Besser wären 100-120 Meter in erster Reihe, in zweiter oder dritter Reihe dann höher.

  5. Müller kommentierte: 2 Jahren ago Reply

    Vielleicht sollte man sich mal ein paar Architekten aus Dubai oder Doha holen die wirklich interessante und wunderschöne Wolkenkratzer entwerfen und bauen können

  6. admin kommentierte: 2 Jahren ago Reply

    Lieber Herr Müller,

    hier im SKYLINE ATLAS wurde wiederholt auch die Einfallslosigkeit an Hochhaus-Architektur bemängelt. Vielleicht liegt dies am fehlenden Mut der Architekten. Oder sind die Bauherren schuld?

  7. Stefan Schlöhmer kommentierte: 2 Jahren ago Reply

    Liebe Interessierte,

    ich sehe die Qualität des Entwurfs etwas anders. In das Land des Bauhauses passt Architektur Dubais, Istanbuls oder Moskaus ganz und gar nicht. Goldgrüner Glitzerkram mit Kügelchen und Bömmelchen mag uns erspart bleiben! Wichtig ist, in der Tradition der typischen Architektur eines Landes zu verbleiben und diese gezielt zu entwickeln. Ich meine, das ist Jürgen Engel gut gelungen. Was spricht gegen einen modernen Doppelturm mit riesigem, 200 m hohem Atrium, versetzten Baukörpern und einer Oberfläche aus Baubronze und Glas? Der Trum erinnert formell an den Maintower und den PWC Tower. Ich finde: Gelungen!

  8. Christopher Kerkovius kommentierte: 2 Jahren ago Reply

    Im Großen und Ganzen stimme ich Herrn Schlöhmer zu. Dubai & Co sind durchaus nicht mein Vorbild! Und am „Turmbau zu Babel“ müssen wir uns auch nicht beteiligen! Und die Fassade und Baugestalt als ungegliedert zu bezeichnen, ist wohl auch nicht richtig! Man schaue sich nur ONE im Europaviertel an – DA kommen einem wirklich die Tränen ob der Monotonie, wie übrigens besonders in der gesamte E.- Allee!
    Ein Blick nach Singapur könnte auch nicht schaden, besonders was die begrünten Hochhausprojekte dort angeht! So etwas fehlt hier ja völlig, wenn man von dem zaghaften Versuch EDEN mal absieht.
    Den ganzen Gebäudekomplex um ca 45° zu drehen und damit der dortigen „Gelenksituation“ ein wenig zu entsprechen, wäre städtebaulich für das Gesamtbild des Bankenviertels sicher angemessen und bereichernd!
    Ich freue mich schon, dieses Gebäude „fotografisch zu erschließen“.

  9. Mahdi Naimi kommentierte: 1 Jahr ago Reply

    Guten Abend,

    ich wollte euch loben ihr habt alle relevante Informationen zu hauchhausentwicklung von Frankfurt immer die genau die Information die man braucht.

    Aber noch eine Frage hätte ich an Sie, wissen Sie was neues über das hochhausvorben an der neue mainzer straße 57-59 (heleba) bzw wann baubeginn ist??

    Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar !!!

    Machen Sie genauso weiter

  10. admin kommentierte: 1 Jahr ago Reply

    Es ist kein Baubeginn bekannt. Sobald ein Datum bekannt wird, veröffentlichen wir es.

  11. Mahdi Naimi kommentierte: 1 Jahr ago Reply

    Weiß einer von euch ob dieser Turm überhaupt noch realisiert wird??

  12. Mahdi Naimi kommentierte: 11 Monaten ago Reply

    Wann ist für das Bauprojekt heleba hochhaus baubeginn? In den Medien wird nur diskutiert und wollte es mal fragen, was sie für welche Information haben. In der Webseite steht das baubeginn im jahr 2022 ist lese ich es richtig. Für eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

  13. admin kommentierte: 11 Monaten ago Reply

    Sie haben die Frage schon einmal gestellt vor 3 Monaten. An dem Stand der Informationen hat sich nichts geändert. ^^

    Wir gehen aktuell vom Baubeginn in 2022 aus. Die Bauzeit dürfte ca. 3 Jahre betragen.

  14. Constantin kommentierte: 10 Monaten ago Reply

    Ich finde es ist sehr gelungen! Wenn es jetzt auch noch eine markante Beleuchtung bekommt, dann is es perfekt.
    Solche Hochhäuser würd ich mir in Leiptsch auch mal wünschen…

  15. Christopher Kerkovius kommentierte: 7 Monaten ago Reply

    Hallo Herr Canstantin – Ich finde es auch gelungen! Nur um Gottes Willen bloß KEINE markante Beleuchtung!!! Haben Sie und andere jemals darüber nachgedacht, wieviele Milliarden Tonnen CO2 & Co und EnergieR völlig überflüssig und unverantwortbar weltweit für „markante Beleuchtung“ Umwelt, Klima und Atmosphäre belasten??? Aus meiner Sicht müsste für nachts gefordert werden, die Beleuchtung von Geschäftsgebäuden, und Hochhäuser sind i.d.R. solche, bis auf Sicherheitsbelange heruntergefahren werden! Ich befasse mich seit Jahrzehnten mit dem Wahnsinn, wie die Menschheit mit ihren Lebensgrundlagen umgeht und habe dazu auch ein Buch „Fluch und Segen des Fortschritts oder die Bedrohung der Schöpfung“ geschrieben!

  16. Constantin kommentierte: 5 Monaten ago Reply

    Herr Kerkovius.
    erstmal danke ich für Ihre nette Antwort! Zum Thema Beleuchtung und der Umweltbelastung. Ich sage nur ein was. Warum sollten wir Deutschen als einzige diesen „Klimakram“ mitmachen, wenn nichmal der Rest von Europa sich daran halten will?!! Die einzigen die hier mal anfangen sollten sind die Chinesen, die Russen und dann die Amerikaner!!! Und wir Deutschen können das nebenbei weiter machen. Aber ich sehe es nicht ein das ein winziges Land wie Deutschland so harte Maßnahmen ergreifen soll!! Und DOCH eine dezente Beleuchtung bei einem Hochhaus ist ein muss!!!

  17. Christopher Kerkovius kommentierte: 2 Monaten ago Reply

    Werter Herr Constantin, auch wenn Sie mich für verrückt halten – ich weiß sehr viel tiefer als der allergrößte Teil der Menschheit, in welcher unsere Existenz hier auf dieser von uns allmählich zugrunde gerichteten Erde bedroht ist! Ich befasse mich bereits seit gut 50 Jahren in stetig wachsender Sorge um Zukunft unserer Kinder und Enkel auch wissenschaftlich mit diesen Bedrohungen! Fazit dessen, was ich auch in meinem Buch wiedergebe ist : Ich komme darin zu dem Schluss: Nur noch ein radikaler fundamentaler Bewusstseins- und Verhaltenswandel kann uns VIELLEICHT NOCH vor den verheerendsten Folgen der globalen Umweltzerstörung bewahren. Die Chancen, dass die wahnsinnige Menschheit dieses Jahrhundert auch nur halbwegs intakt, wenn überhaupt noch überleben wird, sind sehr gering – denn die Natur und unsere Umwelt sind unsere Lebensgrundlage – und wir sind ein Teil von ihr. Die Natur braucht uns wahrlich nicht – wir aber können nur MIT einer noch halbwegs intakten Natur überleben! Es bedarf somit eines/-r neuen, ganzheitlichen und systemischen Denkens und Wahrnehmung – d.h. es geht um einen fundamentalen Paradigmenwechsel im Denken, Verhalten UND Handeln auf der Basis einer verantwortungsvollen Ethik und Moral!
    Mir aber kommt der Mensch mittlerweile wie ein Irrer vor, der auf einem Ast sitzt, der über einem bodenlosen Abgrund ragt. Und er, dieser Wahnsinnige, sägt wie besessen an diesem Ast – nur leider an der falschen Seite! Und ich glaube und fürchte mittlerweile mehr und mehr, dass diese wahnsinnige Menschheit kaum noch eine Chance hat, das Ende dieses Jahrhunderts noch einigermaßen intakt, wenn überhaupt zu überleben! Fast alle Indizien sprechen dagegen!

  18. Karstedt Karl Ernst kommentierte: 4 Wochen ago Reply

    Als früherer Geschäftsführer der Bilfinger und Berger Projektentwicklung möchte ich feststellen,dass es keine Glanzleistung der früheren Grundstückseigentümer ist,das Projekt nach 20 Jahren jetzt erst zu verwirklichen.Die Lage des Grundstücks ist in Ffm einmalig. Mit frdl.Grüssen kek

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