Japan Center

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Japan Center in Frankfurt - Wolkenkratzer in japanischem Baustil - Hochhaus im Bankenviertel von Frankfurt am Main

Das Japan Center ist ein Hochhaus im Frankfurter Bankenviertel. Das Bürogebäude hat 27 Geschosse und eine Höhe von 115 Meter. Es wurde von den Architekten Joachim Ganz sowie Walter Rolfes entworfen und 1996 fertiggestellt.

Das Japan Center hat eine terrakottafarbene Natursteinverkleidung und ist nach streng geometrischen Formen im klassisch-japanischen Design entworfen. Das von der japanischen Tatami-Matte (0,9 Meter × 1,8 Meter) abgeleitete Grundmaß wurde bei den Fenstern zu einem Quadrat verdoppelt. Das weitauskragende Dach des ursprünglich rund 200 Millionen Euro teuren Büroturms erinnern an die Form einer japanischen Steinlaterne.

Die Fassadenstruktur vom Japan Center wirkt so, als seien sechsgeschossige Bürotrakte jeweils um 90 Grad verdreht übereinandergestapelt. Alle sechs Geschosse wechseln große und kleine Lochfenster, die gleichzeitig die Nutzung im Innern widerspiegeln. Hinter den großen Fenstern befinden sich Großraumbüros mit einer Raumtiefe von 10,5 Meter, hinter den kleinen Fenstern Einzelraumbüros. Der quadratische Grundriss vom Japan Center hat die Abmessungen von 36,9 Meter × 36,9 Meter. Der Hochhauskern ist ebenfalls quadratisch, beherbergt neun Aufzüge und zwei Nottreppenhäuser.

Das Japan Center weist unterhalb vom Straßenniveau vier Untergeschosse auf, in der sich vor allem eine Tiefgarage befindet. Das Japan Center selbst besteht aus einer transparenten Sockelzone. Das 1. Obergeschoss wurde als Tagungsbereich für Veranstaltungen ausgestaltet und bietet insgesamt vier Konferenzräume, die eine Kapazität von bis zu 360 Personen bieten. Im 2. Obergeschoss liegt die untere Haustechnikzentrale und darüber folgen 21 Bürogeschosse mit einer vermietbaren Fläche von 26.900 Quadratmeter. Eine zweite Haustechnikzentrale befindet sich im 24. Obergeschoss. Im 25. Obergeschoss ist ein Restaurant vorhanden, das als Kantine dient. Im Hochhauskopf vom Japan Center sind zwei weiteren Bürogeschosse vorhanden und weitere haustechnische Anlagen zur Versorgung der oberen Stockwerke installiert.

Ursprünglich sollte sich das Japan Center vornehmlich an japanische Unternehmen wenden. Aufgrund entsprechender Nachfrage wurde der Büroturm zwischenzeitlich an verschiedenste Unternehmen vermietet. Mittlerweile ist die Europäische Zentralbank (EZB) der Hauptmieter und nutzt rund 93 Prozent der Gesamtmietfläche. Der Mietvertrag der EZB läuft bis zum Jahr 2025. Da am Hauptsitz der Europäischen Zentralbank nicht ausreichend Platz für die Mitarbeiter der einheitlichen Bankenaufsicht bietet, arbeiten diese Mitarbeiter im ehemaligen Hauptsitz der EZB im Eurotower am Willy-Brandt-Platz. Der Mietvertrag der EZB im Japan Center sollte ursprünglich nur für die Dauer der anstehenden Sanierung des Eurotowers bestehen, wurde im Jahre 2015 aber bis zum Jahr 2025 verlängert.

Direkt angrenzend an das Japan Center befindet sich an der Straßenkreuzung der TaunusTurm, der OmniTurm und der Global Tower.

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