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Die T8 ist ein 68 Meter hohes Bürogebäude, das 2016 errichtet wurde und liegt im Frankfurter Bankenviertel. Der Gebäudename T8 leitet sich von der Adresse Taunusanlage 8 ab. Die T8 liegt neben dem Marienturm in erster Reihe an den Wallanlagen, einer ringförmigen Grünanlage um die Innenstadt.

Lage

Die T8 gehörte zu den ersten Grundstücken, die nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wieder bebaut wurden. Bis zum Jahr 2013 waren ursprünglich vier Gebäude auf dem Grundstück Taunusanlage 8 vorhanden, darunter auch ein Umspannwerk des Energieversorgers Mainova. Während die anderen Gebäude abgerissen wurden, blieb das Umspannwerk erhalten und wurde teilweise mit dem T8-Hochhaus überbaut.

Architektur

Der 17 Obergeschosse umfassende Bürobau besteht aus klar gefassten Baukörpern. Die gesetzten Höhestaffelungen nehmen mit Vor- und Rücksprüngen Bezug auf die Umgebung. Das T8-Hochhaus weist eine Fassade aus hellem Trosselfels und bronzeeloxierten Fensterprofilen auf. Zwei begrünte Terrassen suchen den Dialog mit der baumreichen Taunusanlage.

Offenheit und Transparenz prägen das T8: Durch ein Natursteinportal betreten die Besucher die 17 Meter hohe verglaste Lobby. Auch innen findet das Leitmaterial Naturstein seine Fortsetzung – durch einen großformatigen hellen Kalksteinbelag.

Taunusanlage 8 Frankfurt
T8 Frankfurt - Hochhaus Bankenviertel Frankfurt

Mieter

Die T8 umfasst 29.163 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Baulich zeichnet es sich durch teilbare Büroflächen auch für Kleinmieter sowie durch Einzel- und Kombibüros aus und bietet zudem sogenannte „Open-Space“-Lösungen, bei denen ein Mitarbeiter nicht an einen bestimmten Platz im Gebäude gebunden ist.

Hauptmieter sind Anwaltskanzlei Linklaters, der Industrieversicherer FM Global sowie der Coworking-Anbieter Wework. Das Bürogebäude ist heute zum größten Teil vermietet.

Die Immobilie befindet sich in der Verwaltung der CREDIT SUISSE ASSET MANAGEMENT Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH.

Planungsgeschichte

Bei einem Architekturwettbewerb wurden die Entwürfe des Architekturbüros Novotny Mähner Assoziierte sowie schneider+schumacher gleichberechtigt mit zweiten Preisen ausgezeichnet; im August 2010 wurde der überarbeitete Entwurf von Novotny Mähner Assoziierte ausgewählt und durch das Architekturbüro msm meyer schmitz-morkramer weiterentwickelt.

Ursprünglich hatte Credit Suisse den Bau eines etwa 150 Meter hohen Gebäudes erwogen, konnte sich damit allerdings nicht bei dem damaligen Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU) durchsetzen. Dieser begründete seine Entscheidung damit, dass ein wesentlich höherer Turm den städtebaulichen Maßstab an der Taunusanlage gesprengt hätte. Gleichwohl war auf den direkt angrenzenden Grundstücken Taunuslanlage 9+10 der Bau eines bis zu 210 Meter hohen Gebäudes (Projekt Marienturm) zulässig.

T8 Frankfurt - Taunusanlage Vorderansicht
Taunusanlage 8 in Frankfurt am Main - T7 - Ansicht - Höhe
T8 Frankfurt Taunusanlage - Hochhaus Wallanlagen Bankenviertel

Stand Juni 2019: Mirae Asset Global verkauft das Hochhaus T8 für 400 Mio. Euro. Als Investor wird Wirtgen Invest kolpotiert.

Stand Juni 2017: Die südkoreanische Mirae Asset Global Investments Co. kauft T8 für 280 Mio. Euro aus dem Portfolio des Abwicklungsfonds CS Euroreal von Credit Suisse. Rund zwei Drittel der Büroflächen stehen leer.

Stand Oktober 2016: Das Hochhaus Taunusanlage 8 ist fertig gestellt. Zur selben Zeit zog auch die Anwaltskanzlei Linklaters als Hauptmieter in das Gebäude. Linklaters belegt dort rund 10.800 Quadratmeter Bruttogrundfläche.

Stand Juni 2015: In einem Bericht der Offenbach Post sagte Jürgen Reißfelder, Managing Director der Credit Suisse Asset Management, dass die Kosten für den Neubau – inklusive jener für den Abriss der vorherigen Gebäude – rund 100 Millionen Euro betragen.

Taunusanlage 8 in Frankfurt am Main - T8 - Baustelle Juni 2015 - Credit Suisse Frankfurt Hochhaus

Stand Oktober 2012: Die Baugenehmigung für das Bürohochhaus Taunusanlage 8 wurde erteilt. Der Standort ist jedoch nicht Hochhausrahmenplan 2008 aufgeführt, der eigentlich alle von der Stadt Frankfurt vorgesehenen neuen Hochhausstandorte enthält.

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