Rahmenplan Bankenviertel

Der Rahmenplan Bankenviertel entstammt dem Jahre 1990 und wurde vom Offenbacher Architekturbüro Novotny, Mähner und Assoziierte vorgelegt. Dieser Rahmenplan schlug neue Hochhausstandorte vor. Diese wurden durch den Bebauungsplan Nr. 702 – Bankenviertel – verwirklicht. Dieser Plan befasst sich überwiegend mit dem traditionellen Bankenviertel und macht dennoch einige Aussagen über die umliegenden Gebiete, wie das Bahnhofsviertel und das Westend. In den genannten Bereichen wurde aufgezeigt, wie die städtebauliche Qualität verbessert werden kann. Außerdem wurde festgestellt, wie und wo städtebaulich verträglich verdichtet werden könnte.

Wie schon der City-Leitplan sollte auch dieser Plan Investitionen leiten und aus Wohngebieten, wie dem Westend, die Büronutzung heraushalten. Die vorhandene ÖPNV-Erschließung sollte durch Verdichtung an gut erschlossenen Stellen besser genutzt werden. In diesem Rahmenplan wird auf die Wallservitut hingewiesen und daraus ein Konzept entwickelt, das die Wallanlagen auch weiterhin freihält und eine Abstufung vorsieht. Die Abstufung sollte so aussehen, dass Hochhäuser in der „zweiten Reihe“ gebaut werden, das heißt, dass direkt an den Wallanlagen nur niedrige Bebauung zugelassen wird und erst in der „zweiten Reihe“ Hochhäuser stehen dürfen. Ausnahmen sind nur an Eckpunkten als Torsituation zulässig.

Eine weitere Festsetzung ist die maximale Höhe von 160 m bei neuen Hochhausbauten.

Rahmenplan Bankenviertel 1990