Was war der Frankfurter Häuserkampf?

Der Frankfurter Häuserkampf fand in den 1970er Jahren statt und umfasste Protestbewegungen, Kundgebungen und Demonstrationen insbesondere linksgerichteter politischer Aktivisten. Die Proteste richteten sich in erster Linie gegen die Grundstücksspekulationen im Frankfurter Westend. Der Häuserkampf in Frankfurt markiert den Beginn der deutschen Hausbesetzerbewegung und den Anfang vom Ende einer bürgerfernen Stadtplanung. Die Entwicklung von Stadtplanungsmodellen mit

Fingerplan 1968

Der Fingerplan von 1967/1968, entstanden in der Ägide des Planungsdezernenten Hans Kampffmeyer, war eine stadtplanerische Skizze, in der vom Anlagenring ausgehend, mehrere Streifen eingezeichnet waren, in denen eine intensive Bebauung zugelassen werden sollte. Der Fingerplan hatte weitreichende Folgen für die Entwicklung von Hochhäusern, insbesondere im Stadtteil Westend. Wie Finger einer gespreizten Hand greifen diese Bebauungsstreifen