Seit wann ist geförderter Wohnungsbau in Frankfurt vorgeschrieben?

Steigende Mietkosten in Frankfurt sind seit einigen Jahren ein Problem. Daher wird seit dem Jahr 2014 sind beim Bau von größeren Wohnprojekten 30 Prozent geförderter Wohnungsbau vorgeschrieben. Diese 30 Prozent der Wohnungen sollen dann preisreduziert an qualifizierte Mieter vergeben werden. Der Beschluss der Stadt Frankfurt am Main hierzu erfolgte durch die Stadtverordnetenversammlung zur Wohnbaulandentwicklung („M9”

Was ist ein Bebauungsplan?

Der Bebauungsplan ist eine Regelung über die mögliche Bebauung und ihre Art und Weise von bestimmten Grundstücken. Der Bebauungsplan enthält zudem Bestimmungen zur Nutzung der Grundstücke. Die jeweilige Kommune, in der die betreffenden Grundstücke liegen, erlässt den Bebauungsplan als Satzung. Unter diesen Voraussetzungen schafft diese Satzung gültiges Baurecht. Der Bebauungsplan wird abgekürzt auch B-Plan genannt.

Was ist sozialer Wohnungsbau und wie wird er gefördert?

Als sozialen Wohnungsbau bezeichnet man in Deutschland den staatlich geförderten Bau von Wohnungen, insbesondere für soziale Gruppen, die ihren Wohnungsbedarf nicht am freien Wohnungsmarkt decken können. Neben den persönlichen Voraussetzungen, die Mieter mit dem Wohnberechtigungsschein nachweisen müssen, gibt es eine höchstzulässige Miete ("Kostenmiete"), wie sie im deutschen Wohnungsbindungsgesetz (WoBindG) geregelt ist. Das Ziel im sozialen