Der Fürstenhof – Vermarktung der Bürofläche hat begonnen

In der Frankfurter Innenstadt an der Wallanlage, am Eingang zur Kaiserstraße, befindet sich das 1902 errichtete und denkmalgeschützte ehemalige Hotel Fürstenhof. Die Hamburger MOMENI Group revitalisiert aktuell die ca. 34.000 m² Bruttogrundfläche des Fürstenhofs, um das Gebäude in ein flexibel teilbares, modernes Bürogebäude umzubauen, in dem in der Sockelzone Gastronomie- und Retailflächen vorgesehen sind. Eine begrünte Dachterrasse mit Syklineblick und die Belebung des Vorplatzes mit Restaurants und Wintergärten sind geplant. Die Vermarktung der Büroflächen und der Gastronomieflächen hat begonnen und die Eröffnung soll im Herbst 2026 erfolgen.

Die Hamburger MOMENI Group hat den Fürstenhof 2021 erworben und investiert über 300 Millionen Euro in die umfassende Revitalisierung. Ziel ist es, das Gebäude bis Herbst 2026 in ein modernes Bürohaus umzuwandeln, das den höchsten ESG-Standards entspricht. Dabei bleiben die historische Fassade und Teile der Rohbausubstanz erhalten. Geplant sind Büroflächen, Retail und Gastronomie im Erdgeschoss sowie eine begrünte Dachterrasse mit Blick auf die Skyline. Die Architektur orientiert sich an der ursprünglichen Gestaltung des ehemaligen Palasthotels Fürstenhof und integriert zwei Wintergärten auf dem Vorplatz – in Anlehnung an das historische Café Rumpelmayer. Die Entwurfsplanung stammt von Holger Meyer Architekten aus Frankfurt und die Ausführungsplanung von Peter Groß Bau aus dem Saarland.

Das frühere Single-Tenant Gebäude wird durch die Sanierung zu einem siebenstöckigen Multi-Tenant-Gebäude mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten.  Der revitalisierte Fürstenhof wird einen hohen Ausstattungsstandart bieten, mit bodentiefen Fensten und einem offenen Raumkonzept. Im rückwertigen Teil des Hauses ist ein begrünter Tiefhof mit angrenzenden Projekträumen geplant. Die Revitalisierung erfolgt nach ESG-Kriterien mit umweltschonenden Materialien, einem Regenwasserspeicher und einer LEED-Gold-Zertifizierung.

Vermarktung hat begonnen

Seit kurzem ist ein großes Architekturmodell des revitalisierten Fürstenhofes in der Marketing-Suite in der Münchnerstraße zu sehen und die Vermarktung hat begonnen. MOMENI ist aktuell auf der Suche nach Ankermietern für 4.000-5.000 qm, aber auch kleine Büroeinheiten ab 400 qm können gemietet werden.

Die im Jahr 2004 gegründete, inhabergeführte MOMENI Gruppe mit Hauptsitz in Hamburg ist spezialisiert auf das Management sowie die Entwicklung hochwertiger Immobilien in Innenstadtlagen deutscher sowie ausgewählter europäischer Großstädte und auf bestandsorientierte Revitalisierungen.

Historische Elemente bleiben teilweise erhalten

Die denkmalgeschützte Fassade und Teile der Rohbausubstanz bleiben erhalten, um die Geschichte des Gebäudes zu bewahren und graue Energie zu sparen. Das historische Vestibül und das Mamor-Treppenhaus, die unter Denkmalschutz stehen, werden integriert. Zudem wird auch die innenliegende Rotunde, die Jürgen Schneider einbauen ließ, erhalten bleiben. Eine neue Dachterrasse wird hinzugefügt, die einen beeindruckenden Blick auf die Frankfurter Skyline ermöglicht. Die postmoderne Fassade Richtung Kaiserstraße wird jedoch ersetzt.

Aktuell wird das Gebäude vollständig entkernt, so dass ab Herbst 2026 auf 34.000 m² moderne Büroflächen, Gastronomie- und Retailflächen, und 190 Tiefgaragenstellplätze angeboten werden können.

Geplante Belebung des Vorplatzes mit Gastronomie

Die vorhandene Gastronomie von Dean & David und der Bar AMP bleiben erhalten, wie auch der Juwelier Silberberg. Neu integriert werden im Erdgeschoss zwei Restaurants mit 310 bzw. 600 qm, die Richtung Wallanlage ausgerichtet sein werden. Sie erhalten jeweils einen Wintergarten, der sich an das historische Vorbild auf dem Vorplatz anlehnen wird. Unter dem 600 qm große Vorplatz entsteht ein Speicher zur Regenrückhaltung und der Vorplatz soll in Teilen entsiegelt und begrünt werden.

MOMENI sieht in der Wiederbelebung des historischen Vorplatzes mit zwei Wintergärten die Möglichkeit, die Innenstadt entlang der neuen Kulturmeile durch attraktive Gastronomieangebote aufzuwerten und die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

Neues dreigeschossiges Skydeck

Das von Jürgen Schneider 1986 gestaltete dreigeschossige Glas-Tonnendach wird komplett neu errichtet, und zwar mit Lamellen-Fenstern, die geöffnet werden können. Im 7. Stockwerk befindet sich das sogenannte „Skydeck“, eine begrünte Dachterrasse, die  den Mietern für Veranstaltungen zu Verfügung stehen wird, jedoch nicht öffentlich zugänglich sein wird.

Soziales Engagement von MOMENI für Bahnhofsviertel

MOMENTI unterstützt die Frankfurter Unternehmensinitiative BHV (Bahnhofsviertel), bei der sich elf Unternehmen und Banken 2024 zur Verbesserung der Situation des Bahnhofsviertels zusammengeschlossen haben, um gezielt die Menschen und Projekte vor Ort zu unterstützen. Teilnehmer der Initiative sind die Bank of America, die Deutsche Bundesbank, die Deutsche Bank, die Deutsche Vermögensberatung, die DWS, die DZ Bank, die Frankfurter Volksbank Rhein/Main, die Helaba, Merz Pharma, Nestlé Deutschland und die MOMENI Group. Die elf Unternehmen unterstützen in einem ersten Schritt vier Einrichtungen im Bahnhofsviertel mit jeweils 100.000 Euro.

Auch die Initiative „Ein ganzes Viertel“ der Frankfurter Eigentümer wird von MOMENI gefördert. Im Jahr 2023 gründeten 20 Immobilienbesitzer im Frankfurter Bahnhofsviertel sie. Auch diese Initiative zielt darauf ab, die Bemühungen Frankfurts zu unterstützen, Drogenabhängigen Hilfe anzubieten und das Bahnhofsviertel aufzuwerten. Die Initiative möchte aktiv dazu beitragen, den negativen Prozess des Viertels dauerhaft zu beenden und die Eigentümer sind dem Standort Bahnhofsviertel seit Jahrzehnten eng verbunden. Weitere Infos unter https://einganzesviertel.de/

Die Geschichte des Fürstenhofs und des Bauunternehmers Jürgen Schneider

Der Fürstenhof, das neobarocke Gebäude im Bahnhofsviertel Frankfurts, wurde 1902 als Luxushotel eröffnet. Es war eines der prächtigsten Bauwerke seiner Zeit, mit einer Marmortreppe, Kuppelbauten und modernen Ausstattungen wie Telefonen und elektrischen Uhren. Dennoch scheiterte das Hotel bereits 1910, unter anderem aufgrund seiner Lage und wirtschaftlicher Probleme. Nach mehreren Nutzungswechseln wurde es im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde dann provisorisch wieder nutzbar gemacht und beherbergte zunächst den Bundesrechnungshof und ab 1956 das Autobahnamt.

1986 erwarb der Immobilienunternehmer Jürgen Schneider den heruntergekommenen Fürstenhof für rund 40 Millionen DM. Er ließ das Gebäude bis auf die denkmalgeschützte Fassade, das Vestibül und das Treppenhaus vollständig entkernen und neu aufbauen und versah es mit einer viergeschossigen Tiefgarage. Bei dieser Entkernung schwebte die Fassade über der Baugrube, nur durch ein Stahlgerüst abgestützt.

1991 verkaufte Schneider den revitalisierten Fürstenhof an eine japanische Firma. Dieser Erfolg diente ihm als Referenz für weitere Projekte, bevor sein Schneeballsystem 1994 zusammenbrach und eine der größten Immobilienpleiten Deutschlands auslöste. Ab 1994 hat die Dresdner Bank, die im Mai 2009 auf die Commerzbank verschmolzen wurde, den Fürstenhof als Stammhaus für ihr Privatkundengeschäft genutzt.

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