30

Sep

Architekturwettbewerb für 99 West entschieden

Das Frankfurter Architekturbüro Cyrus Moser (CMA) hat auch den zweiten Architekturwettbewerb zur Bebauung des ehemaligen AfE-Areals für sich entschieden. Neben dem Apartment- und Hoteltower „140 West“ wird im neuen Senckenberg Quartier gegenüber des Naturkundemuseums ein weiteres von CMA entworfenes Hochhaus entstehen: Der Büroturm „99 West“.

Damit wird der letzte Baustein auf dem Areal zwischen Robert-Mayer-Straße und Senckenberganlage gesetzt und das Senckenberg Quartier, ein Ensemble aus zwei Hochhäusern, einem sechsgeschossigen Solitärgebäude und einer Kindertagesstätte, architektonisch vollendet. Der ca. 100 m hohe Office Tower grenzt an die Parkseite des Kulturcampus an und wird auf 26 Etagen (ca. 29.500 Bruttogeschossfläche) Raum für bis zu 1.200 Beschäftigte schaffen. Auf dem vorversetzten Gebäudeteil des trapezförmigen Sockels entsteht in ca. 23 m Höhe eine begrünte Dachterrasse mit Ausblick auf die Skyline.

Das Preisgericht zum Architekturwettbewerb durfte sechs Entwürfe von national und international renommierten Architekten bewerten. Die siebenköpfige Jury aus Architekturexperten, Stadtplanern und der Ausloberin des Wettbewerbs, der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, kürte nach intensiver Begutachtung schließlich die Frankfurter Architekten CMA zum Sieger des Wettbewerbs.

„Das Konzept von CMA überzeugte uns, weil es besonders gut dem Ensemblegedanken folgt, was insbesondere mit Blick auf das Wohngebiet Bockenheim und die auf dem Kulturcampus entstehenden Wohnungen wichtig ist. Die Ausdifferenzierung des Sockelbereichs und die gelungene Verbindung zur Kita wurden ebenfalls sehr positiv bewertet“, erläutert Jürgen Groß, geschäftsführender Gesellschafter von Groß & Partner, den Siegerentwurf. Den zweiten Platz in dem Wettbewerb sicherte sich das Frankfurter Architekturbüro Schneider + Schumacher, Drittplatzierte wurden KSP Architekten Jürgen Engel, ebenfalls aus Frankfurt.

Im Senckenberg Quartier auf dem Kulturcampus entsteht ein urbaner Mix aus Wohnungen, Büroflächen, Hotel und Gastronomie, zudem wird eine 8-zügige Kindertagesstätte errichtet. Mit dem Bau des „99 West“ soll im Sommer 2018 begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2021 geplant.

99 West Frankfurt - Visualisierung
21

Aug

Die höchsten neuen Hochhäuser in einer Übersicht

In Frankfurt sind zurzeit mehr als 35 Hochhäuser im Bau oder geplant. Manche werden bis zu 228 Meter hoch, andere verschwinden in der Skyline. Aber Höhe ist nicht alles. Schließlich spielen Ästhetik, Kubatur und Masse eine nicht minder wichtige Rolle. Wir haben uns daher gefragt, wie denn die höchsten dieser Projekte nebeneinander im Vergleich aussehen. Das Ergebnis sehen Sie auf der Seite Wolkenkratzer Frankfurt – Vergleich der Türme.

20

Aug

Nach der Bürostadt das Lyoner Quartier

Die Bürostadt Niederrad wandelt sich aufgrund zahlreicher Wohnprojekte. Die Umwandlung eines so großen ehemals reinen Büroquartiers zu einem gemischten Stadtteil ist in Deutschland einmalig. Grund genug für Oberbürgermeister Peter Feldmann auf Einladung der Standort-Initiative Neues Niederrad (SINN) die ehemalige Bürostadt Niederrad zu besuchen. „Das Lyoner Quartier ist ein Musterbeispiel für die gelungene Revitalisierung von Gewerbequartieren“, sagte Feldmann nach einer einstündigen Rundfahrt am Montag, 21. August. Zu Beginn hatte der Oberbürgermeister vor einem Neubauprojekt ein großes Banner mit dem neuen Namen und dem Gruß „Salut im Lyoner Quartier“ enthüllt.

Das Banner informiert neben dem Willkommensgruß über das neueste Bauprojekt „Living Lyon“ des schwedischen Projektentwicklers Catella. Das Wohnensemble bietet 123 moderne Einheiten für alle Generationen. „Ich freue mich sehr, dass Catella Mietwohnungen für Singles, Paare und Familien aller Generationen baut, denn solche Wohnungen sind auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt besonders knapp“, sagte Oberbürgermeister Feldmann. Catella-Geschäftsführer Klaus Franken würdigte im Gegenzug die Entscheidung des Ortsbeirates und des Magistrates, die Bürostadt Niederrad in Lyoner Quartier umzubenennen. „Für Neubürger, die hier einziehen werden, ist dies wichtig, um sich mit dem Quartier identifizieren zu können“, so Franken.

Bis zu 8.000 Menschen werden bald im Quartier wohnen
Die gemeinsame Rundfahrt mit dem Oberbürgermeister, den Mitgliedern der SINN und des Ortsbeirates 5 führte zu weiteren Wohnungsbauprojekten. Darunter war auch das „Pianocourts“ der BIEN-RIES AG mit 336 kleineren und größeren Mietwohnungen, Hahnstraße 24/Ecke Goldsteinstraße. Investor ist die Münchner GBW-Gruppe. Der erste Teilabschnitt wird voraussichtlich Ende des Jahres fertiggestellt.

Weiter ging es in die Hahnstraße 37–39 und 41. Dort baut Max Baum Immobilien für die Frankfurter ABG Holding zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit 165 Wohnungen sowie einem Lebensmittelmarkt, einem Discounter und einem Drogeriemarkt. Nächste Station war das Projekt „Green Gate“. Der Projektentwickler 6B47 plant in der Lyoner Straße 52 am Rande des Stadtwaldes rund 700 Miet- und Eigentumswohnungen.

Weitere Wohnungsbauprojekte entwickeln die neuen SINN-Mitglieder, die Wohnungsgesellschaften GWH (Lyoner Straße 38) und Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (Hahnstraße 46-48). Die Nassauische Heimstätte hat bereits mit der Räumung des alten Rechenzentrums begonnen. Auf dem Grundstück werden ab 2019 rund 200 Wohnungen unterschiedlicher Größe, darunter voraussichtlich 30 Prozent geförderter Wohnraum, entstehen.

Nach den neuesten Prognosen der Stadt und der Standort-Initiative SINN werden in den nächsten 18 Monaten bis zu 8.000 Menschen im Lyoner Quartier einziehen. Das wären bereits 2.000 Menschen mehr, als die Frankfurter Stadtplaner vor einigen Jahren berechnet hatten. „Für die Stadt Frankfurt wird die ehemalige Bürostadt damit zu einem erfolgsversprechenden Baustein der Wohnraumversorgung“, erklärte Peter Feldmann.

Auch der Bürobereich mit 25.000 Arbeitsplätzen verändert sich nachhaltig. Neue Unternehmen wie das spanische Pharmaunternehmen Grifols und das französische Premiere Classe-Hotel haben sich angesiedelt und alteingesessene Unternehmen wie Siemens haben ihre verstreuten Standorte im Lyoner Quartier zusammengezogen. „Beim Büromarkt rechnen wir mit einer Vollvermietung in den nächsten zwei Jahren“, so der Vorsitzende der SINN, David Roitman. „Zieht man leerstehende Bürogebäude ab, die abgerissen oder zu Wohngebäuden umgewandelt werden, dann liegt der effektive Büro-Leerstand bereits heute bei fünf Prozent. Das ist deutlich weniger, als der Frankfurter Durchschnitt. Die Firmen wissen die Vorzüge des Quartiers zu schätzen, vor allem die gute Anbindung zum Flughafen und zum Hauptbahnhof“, sagte Roitman.

“Wir freuen uns, dass die Stadt unserer Anregung folgt und ein Grünflächen-Konzept erwägt. Auch die Themen Verkehr und Grundschule müssen zügig angegangen werden. Ortsbeirat und Magistrat werden die SINN als aktiven Partner dabei stets an ihrer Seite haben“, bekräftigte der SINN-Vorsitzende Roitman.

Auf dem Bild: Oberbürgermeister Peter Feldmann (2.v.r.) bei seinem Besuch im Lyoner Quartier neben Catella-Geschäftsführer Klaus Franken (r) und dem SINN-Vorsitzenden David Roitmann (2.v.l.)

05

Aug

60 Jahre Brücke am Platz der Republik

Der Skyline Atlas war zuletzt mit Recherchen zu den Entwicklungsplänen der Stadt Frankfurt beschäftigt und hat umfangreiches Archivmaterial in Bibliotheken gesichtet. Dabei stießen wir per Zufall auf ein Bau-Magazin aus den 1960er Jahren (dazu gehörige Magazinseite siehe oben). Hintergrund dazu:

Dieses Jahr wäre die sogenannte Hochstraße, eine Autobrücke am Platz der Republik, 60 Jahre alt geworden. Das Bauwerk wurde 1957 errichtet, um den Platz der Republik von Verkehr zu entlasten. Die Brücke wurde seinerzeit von M.A.N. innerhalb von nur 24 Stunden aufgrund seiner Stahlbauweise errichtet. Der Originaltext der Werbeanzeige von M.A.N. zu diesem Bauwerk lautet damals:

In knapp 24 Stunden montiert wurde diese umsetzbare Hochstraße aus Stahl, die jetzt den Verkehrskreisel am Platz der Republik in Frankfurt am Main entlastet. Eine Straße dieser Bauart kann sehr schnell und mit wenig Störung montiert und ebenso später demontiert und an anderer Stelle mit anderen Stützweiten aufgebaut werden. Die Fahrbahntafeln aus Stahl sind mit einem Kunststoff beschichtet und rutschfest gemacht.

Heute steht die Verkehrsbrücke nicht mehr. Wann genau dieses Brückenbauwerk abgerissen wurde, ist leider nicht überliefert worden.

02

Aug

Exklusives Interview mit dem Oberbürgermeister von Frankfurt

Peter Feldmann im Gespräch mit dem Skyline Atlas über die Herausforderungen der Stadt Frankfurt am Main, insbesondere in Bezug auf die Themen Stadtentwicklung und Wohnen. Herr Feldmann bezieht Stellung zum geplanten Frankfurter Stadtteil im Westen der Stadt, umreißt das Entwicklungspotential der Stadt Frankfurt in den kommenden fünfzehn Jahren und nimmt Stellung zur Entwicklung von immer weiteren Wohnhochhäusern in der Mainmetropole.

18

Jul

Weiteres Hochhaus von Groß & Partner

Wieder einmal legt sich der Frankfurter Projektentwickler Groß & Partner ins Zeug. Diesmal kündigt Groß & Partner einen 128 Meter hohen Hotel- und Büroturm namens „The Spin“ für den Güterplatz an. Der Entwurf für das Hochhaus stammt vom renommierten Architekturbüro Hadi Teheran, das sich jetzt gegen sechs andere Architekten durchsetzen konnte.

Die Lage zwischen Messe, Hauptbahnhof und Europaviertel entwickelt sich derzeit rasant – in direktem Umfeld entstehen parallel vier weitere Hochhäuser. „Wir sehen diese Lage aufgrund der exzellenten Erreichbarkeit aus allen Richtungen sowie des sich entwickelnden, urbanen Umfelds als sehr attraktiven Bürostandort an. Hier gibt es bereits einen gesunden Mix aus etabliertem und neuem Wohnen und eine Vielzahl an Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten, so dass Unternehmen ihren Beschäftigten eine Menge Optionen anbieten können“, erläutert Nikolaus Bieber, geschäftsführender Gesellschafter von Groß & Partner, die Vermarktungsaussichten für die Büroflächen. Der Baubeginn ist für 2018 geplant, die Fertigstellung wird im Laufe des Jahres 2020 erfolgen.

05

Jul

Der Marienturm wird langsam sichtbar

Der Marienturm an der Taunusanlage kann langsam im Stadtraum wahrgenommen werden. Während das an der Mainzer Landstraße gelegene Marienforum mit seinen 10 Geschossen bereits seine volle Höhe erreicht hat, erscheinen beim Marienturm gerade die ersten beiden oberirdischen Etagen. Der Marienturm liegt neben dem T11 in prominenter Lage in der Nähe der Doppeltürme der Deutschen Bank sowie deren neuem Händlerzentrum, das ebenfalls an der Mainzer Landstraße entstand.

Es bleibt abzuwarten, ob durch die Verlagerung von Mitarbeitern der Deutsche Bank AG aus London nach Frankfurt notwendige Kapazität durch die Bank möglichweise im Marienturm aufgebaut wird. Schließlich liegt der Standort vom Marienturm strategisch sehr günstig zwischen den Doppeltürmen sowie dem Händlerzentrum.

28

Jun

CA Immo baut Tower One Frankfurt – Neues Hochhaus an der Messe

In Sachen Tower One Frankfurt tut sich was – das Warten hat ein Ende.

Der österreichische Immobilienkonzern CA Immo teilt in einer heutigen Erklärung mit, dass sie mit dem Turm „ONE“ (Projektname: Tower One Frankfurt) ab sofort ein 190 Meter hohes Büro- und Hotelhochhaus in der Hochhausmetrole Frankfurt errichtet. Baubeginn soll noch jetzt im Sommer sein; bis Anfang 2021 soll der Wolkenkratzer schließlich fertig sein. Ein langfristiger Pachtvertrag mit der NH Hotel Group, die dort vom Start weg ein Hotel der Lifestyle-Marke nhow mit 375 Zimmern betreiben wird, ist bereits unterzeichnet, wie die CA Immo mitteilte.

In dem 49-geschossigen Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von rund 85.000 Quadratmetern wird das Vier-Sterne-Superior-Hotel 14 Etagen fast ein Drittel der Fläche einnehmen. Zwei weitere Geschosse sind als Coworking-Bereich konzipiert. Im weiteren ist die Errichtung von etwa 600 Fahrradstellplätzen und 470 Parkplätzen geplant, 24 davon mit Elektro-Ladestation. Das geplante Hochhaus liegt im Europaviertel direkt neben dem Tower 185.

Wie finden Sie die Architektur vom Hochhaus ONE?

Mehrfachantworten sind möglich.

25

Jun

Neubau am Toys’R’Us Center

Ende Juni 2017 gab es jetzt grünes Licht für das Projekt des Investors Michael Dietrich, der nach den Plänen des Architekten Christoph Mäckler entlang der Berliner Straße in Offenbach einen aus zwei Bauköpern bestehenden Komplex aus Wohnungen Gewerbe und Parkhaus errichten wird. Das Projekt wird auf dem Gelände vom heutigen Toys’R’Us Center entstehen, direkt am Offenbacher Marktplatz.

Das Hochhaus in der Mitte des neuen Komplexes markiert einen Quartiersplatz, der wiederum das Entrée zu einer fußläufigen Verbindung zu Ziegelstraße bildet. Das geplante Hochhaus soll 14 Geschosse haben und Wohnzwecken dienen.

 

31

Mai

Offizielle Grundsteinlegung am OmniTurm

Am 31. Mai 2017 fand die offizielle Grundsteinlegung vom OmniTurm an der Neuen Mainzer Straße statt. Teilnehmer waren neben dem Architekten Bjarke Ingels auch Vertreter vom Projektentwickler Tishman Speyer aus New York City. Frankfurts Planungsdezernent Mike Josef (SPD) sagte, dass der Omniturm ein Hochhaus sei „wie wir uns das als Stadt vorstellen“. Im Hochhausrahmenplan sei seinerzeit schon festgelegt worden, dass höher gebaut werden dürfe, wenn neben Büros auch Wohnungen entstehen werden. Diese „vertikale Nutzungsmischung“ werde nun erstmals umgesetzt in einem Hochhaus hierzulande. Für ihren Weitblick dankte derPlanungsdezernent der anwesenden früheren Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU).

Der OmniTurm bringt Schwung ins Frankfurter Bankenviertel. Der außergewöhnliche Entwurf des dänischen Architekten Bjarke Ingels mischt Wohnungen mit Büroflächen und öffentlicher Nutzung, um mehr Leben in die Skyline zu bringen. Die Wohnflächen schieben sich in der Mitte des 45-stöckigen Hochhauses heraus. „Ein Hochhaus mit Hüftschwung“ titelte die Presse deshalb bei der Vorstellung der Pläne.

Beim Blick auf das neueste Rendering (Bild siehe oben) fällt auf, welch enorme Clusterbildung mit den Hochhäusern TaunusTurm und OmniTurm an diesem Punkt entsteht. Wissenswert: Mit der Fertigstellung vom OmniTurm entsteht in Frankfurt die erste Straßenkreuzung in Europa, an deren vier Ecken jeweils Hochhäuser mit mind. 100 Meter Höhe stehen werden.

Fotos von der Bausituation vom OmniTurm gibt es regelmäßig auf Phorio.

Rendering: Bjarke Ingels Architekten/Omniturm

23

Mai

Quartier Inselspitze nimmt Formen an

Das Quartier Inselspitze im Offenbacher Hafen nimmt Formen an. Projektentwickler Deutsche Wohnwerte und Endinvestor Gustav Zech Stiftung wurden als Bauherren gekürt.

Ein Ensemble aus drei Hochhäusern (75 Meter hoher Hotelturm, 62 Meter hoher Büroturm sowie ein 40 Meter hohes Bürogebäude) entsteht in Offenbach. Das Ensemble wird einen spektakulären Schlusspunkt unter die Umwandlung der einstigen Industriebrache am Offenbacher Hafen setzen. Entwickeln und bauen wird das Quartier die Arbeitsgemeinschaft aus Gustav Zech Stiftung (Bremen) und Deutsche Wohnwerte GmbH & Co. KG (Heidelberg) in Zusammenarbeit mit den Architekten schneider+schumacher (Frankfurt) und dem Landschaftsplaner Ramboll Studio Dreiseitl (Überlingen). Ankernutzer werden der Coworking-Anbieter DESIGN OFFICES GmbH aus Nürnberg sowie die Bremer ATLANTIC Hotelgruppe.

Die Gustav Zech Stiftung wird das realisierte Projekt im Eigentum behalten. Dies gab Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider mit den beiden Geschäftsführerinnen von OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH und Mainviertel Offenbach GmbH & Co. KG Daniela Matha und Annette Schroeder-Rupp bei einem Pressetermin mit der auserwählten Bietergemeinschaft am Freitag (19. Mai 2017) bekannt.

Das Projekt findet sich auf Phorio:
Kap I
Kap II
Kap III

Foto: Schneider + Schumacher Architekten

23

Mai

Am Onyx-Hochhaus geht es vorerst nicht weiter

Wie die Hessenschau berichtet, sind die Baukosten am Hochhausprojekt Onyx im Westend explodiert und die ursprünglich angesetzte Bauzeit wurde überschritten. Der Bauherr ist insolvent und ein Insolvenzverwalter wurde bestellt. Zwei Drittel der Eigentumswohnungen seien bisher verkauft, der Rest stehe kurz vor der Fertigstellung.

Mehr Details zum Onyx-Hochhaus gibt’s bei Phorio:
Onyx

28

Mrz

Weiteres Hochhaus in der Neuen Mainzer?

Wie die Frankfurter Neue Presse (FNP) heute berichtet, werden die Pläne für ein neues Hochhaus an der Neuen Mainzer Straße 57-59 wohl wieder auf den Tisch geholt. Damit könnte eine jahrelang dauernde Hängepartie an dem unansehnlichen Eckpunkt Junghofstraße/Neue Mainzer Straße der Vergangenheit angehören. Wie die FNP berichtet, plane die Frankfurter Sparkasse 1822 die 16 Jahre alte Pläne für ein Hochhaus wiederbeleben zu wollen. Die Pläne dazu stammen aus der Hand vom Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann.

Wirklich überraschend ist diese Entwicklung allerdings nicht. Erstens erwartet die Stadt nach der Umwidmung vieler Bürogebäude in Wohnhäuser und sinkendem Büroleerstand eine erhöhte Nachfrage. Zweitens sind die Zinsen günstig, der Bauherr ist solvent und verfügt vor allem über veraltete Büroflächen im Bankenviertel.

Wer sich die Animationen vom geplanten Projekt „Four“ anschaut oder die Projektausstellung im März 2017 dafür besucht hat, dem ist als aufmerksamen Besucher nicht entgangen, dass der von der Frankfurter Sparkasse anvisierte Turm dort bereits – wie selbstverständidlich – eingezeichnet wurde! (siehe Titelbild)

Foto: Skyline Atlas (aufgenommen während der Ausstellung „Four“ im März 2017)

21

Mrz

Startschuss für die New Frankfurt Towers

Offenbach ist jetzt Frankfurt. Frankfurt ist jetzt Offenbach! An der Grenze zu Oberrad knapp auf Offenbacher Gemarkung entstehen am Kaiserlei-Kreisel rund 570 Wohnungen mit einem angeschlossenen Markplatz. Die Baugenehmigung liegt jetzt vor für die sogenannten New Frankfurt Towers. Der Projektentwickler hat eine Bauzeit bis Ende Dezember 2019 vorgesehen. 

Mit einer Investition von 300 Millionen Euro will der Projektentwickler CG Gruppe aus Berlin das Projekt „New Frankfurt Towers“ realisieren, an dem sie bereits seit zwei Jahren in Frankfurt arbeiten. Die Gruppe hat jetzt die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt auf dem Areal zwischen der Berliner Straße und der Strahlenbergerstraße in Offenbach erhalten. Die Arbeiten sollen noch im März 2017 beginnen. Bis Ende Dezember 2019 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Teil vom Projekt New Frankfurt Towers ist die Revitalisierung und vollkommene Entkernung von zwei bisher leerstehenden Verwaltungshochhäusern, die zu Apartmenthäusern umgewandelt werden. Weiterhin entsteht ein neues Hochhaus mit ca. 20 Etagen. Foto: CG Gruppe AG

Phorio: Gebäude in Offenbach und Gebäude in Frankfurt am Main

08

Mrz

Neues Hochhaus-Faltblatt verfügbar

Das Dezernat Planen und Wohnen hat die 5. Auflage des Hochhaus-Faltblattes herausgebracht. Die Karte der aktuellen Ausgabe „Hochhäuser in Frankfurt“ zeigt insgesamt 66 im Bau befindliche und realisierte Hochhausprojekte sowie 8 Projekte in Planung im zentralen Stadtgebiet, deren Höhe über 60 Meter liegt. 28 ausgewählte Projekte werden auf der Rückseite der Karte näher beschrieben. Jede dieser Einzeldarstellungen beinhaltet zwei Bilder und einen Gebäudeaufriss.

Die Karte ist für einen Euro direkt im Stadtplanungsamt während der Öffnungszeiten, Dienstag und Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr, oder online (zzgl. Versandkosten) unter http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/publikationen erhältlich.

24

Feb

RFR stellt das Konzept für Hochhaus am Park vor

Das Konzept für den Fassadenentwurf des Hochhaus am Park wurde von der RFR Holding GmbH (RFR) vorgestellt. Die Glasfassade des Anfang der 1970er-Jahre entstandenen Doppelturmes wird in zwei optisch getrennte und transparente Fassaden aufgelöst. Mit den Ausräumarbeiten will der Bauherr, eine Projektgesellschaft unter Federführung der RFR, bereits im April 2017 beginnen. Mit dem offiziellen Baubeginn rechnet das in Frankfurt ansässige Unternehmen im Sommer dieses Jahres. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 vorgesehen.

Auf dem Areal zwischen Fürstenbergstraße, Grüneburgweg und Wolfsgangstraße entstehen auf etwa 19.000 m² Geschossfläche rund 130 Eigentumswohnungen, davon auch eine Etage geförderter Wohnraum. Hinzu kommen rund 140 Hotelzimmer auf den fast 13.000 m² des zweiten Turmes. Zum revitalisierten Hochhaus am Park gehört auch eine Kindertagesstätte, die nicht nur den künftigen Hochhausbewohner, sondern allen Kindern im Westend offenstehen wird. Gleiches gilt für das vorgesehene gastronomische Angebot. Die umliegenden Grünflächen inklusive des Mitscherlich-Platzes erfahren eine komplette Umgestaltung. Hier hat der Eigentümer über die Stadtverwaltung bereits Kontakt mit der örtlichen Mitscherlich-Initiative hergestellt, die bei der Umgestaltung mit einbezogen wird.

Der Vertreter des Bauherrn, Dr. Alexander Koblischek, ist überzeugt, dass die Revitalisierung zu einer weiteren Aufwertung des Stadtteils führt: „Derzeit haben wir ein wenig attraktives Hochhaus aus den 1970er- Jahren mitten im Westend. Mit unserem Konzept werden wir diese Situation erheblich verbessern. Die neue Fassade ist schlicht, elegant und zugleich modern. Das Hochhaus wird sich durch die neue Optik auf hervorragende Weise in das Stadtbild des Westends integrieren. Außerdem erreichen wir durch die visuelle Trennung mit dem Eindruck von zwei einzelnen Türmen ein ganz neues Raumgefühl. Die zusätzlichen Investitionen in die Begrünung des Umfeldes des Hochhaus am Park erhöhen die Aufenthaltsqualität für alle Westendbewohner.“

Bei den Bauarbeiten legt der Bauherr großen Wert auf ein intelligentes Lärmschutz- und Baustellenlogistikkonzept. „Erst, wenn die lärmintensiven inneren Arbeiten abgeschlossen sind, entfernen wir die Fassade. So reduzieren wir den Geräuschpegel erheblich, da der Lärm, insbesondere der Rohbauarbeiten, größtenteils im Gebäude festgehalten wird“, erläutert Dr. Koblischek das Konzept. Für die Baustellenlogistik wird der sogenannte Just-in-time-Ansatz verwendet. Die Anlieferung der notwendigen Baumaterialien erfolgt ausschließlich bei tatsächlichem Bedarf. Damit entfällt eine raumeinnehmende Zwischenlagerung. „Durch unseren Ansatz bleiben die Auswirkungen auf den lokalen Straßenverkehr gering. Der Bauzaun wird nur auf dem Grundstück des Hochhaus am Park aufgebaut. Es kommt also zu keinen dauerhaften Einschränkungen auf den Gehwegen“, führt Dr. Koblischek weiter aus.

Neben hohen Standards beim Lärmschutz setzt der Bauherr während der gesamten Bauzeit vor allem auf eine direkte Kommunikation mit den Anwohnerinnen und Anwohnern. „Uns ist klar, dass Bauarbeiten in einem so dicht besiedelten Wohngebiet für die Anwohner nicht einfach sind. Deshalb suchen wir den direkten Dialog, um bei Bedarf entsprechend zu reagieren“, sagt Dr. Koblischek. Es wird eine Baustellenhotline eingerichtet, die Anregungen und ggf. Beschwerden aufnimmt. Zudem erhalten die Anwohner im Rahmen von Informationsveranstaltungen und Hauswurfsendungen regelmäßig Informationen über den Fortschritt der Baumaßnahmen.

24

Feb

Heute Grundsteinlegung an der Marieninsel

Am 24. Februar 2017 wurde der Grundstein für den 155 Meter hohen Marienturm und das kleinere Marienforum gelegt. Das Büroensemble entsteht direkt an der Taunusanlage in unmittelbarer Nähe zu den Zwillingstürmen der Deutsche Bank AG. Der  gläserne Wolkenkratzer mit 38 Geschossen soll Anfang 2019 fertig gestellt sein, das Marienforum bereits Anfang 2018. Beide Gebäude sollen einmal rund 57 400 Quadratmeter Mietfläche bieten.

Foto: Oberbürgermeister Peter Feldmann, Thomas Müller, Architekt, Markus Brod, Entwickler Pecan Development (v.l.n.r.) — bereitgestellt durch die Stadt Frankfurt

11

Feb

Bundesbank plant neues Hochhaus am Stammsitz

Die Bundesbank ertüchtigt den Stammsitz in Ginnheim. Das bisherige Hauptgebäude, 1967 bis 1972 von ABB Apel, Beckert und Becker entworfen, wird in den kommenden Jahren renoviert. Die Bundesbank sucht jetzt bereits ein Ausweichquartier für die Zeit der Bauarbeiten, die bis 2018 starten sollen.

Unabhängig von der Renovierung des Hauptgebäudes plant die Bundesbank eine Konzentration ihrer Belegschaft am Stammsitz. Bisher sind die Beschäftigten auf mehrere Standorte innerhalb von Frankfurt verteilt, wie zum Beispiel im Hochhaus Trianon.

Wie Skyline Atlas erfuhr, laufen bereits Gespräche von der Bundesbank mit Vertretern der Stadt Frankfurt, um den Stammsitz als Hochhausquartier auszuweisen. Es wird allgemein erwartet, dass hierfür der Nachweis von Wohnflächen gefordert wird und dem Wunsch der Bank nach Zentralisierung ihrer Mitarbeiter entsprochen wird. Dem Vernehmen nach soll das neue Hochhaus auf dem Gelände der Bundesbank 36 Geschosse hoch werden und am Standort vom Gästehaus errichtet werden.

 

LEAKED – Mitte Juli 2017: Wie dem Skyline Atlas ein Informant berichtet, soll das geplante Hochhaus am Sitz der Bundesbank offenbar zur Zeit nicht genehmigt werden. Die Bundesbank sei stinksauer, nicht zuletzt weil der Europäischen Zentralbank an ihrem Sitz im Frankfurter Osthafen dieses Privileg seinerzeit eingeräumt wurde. Hintergrund: Der Standort der Bundesbank ist bisher nicht im aktuellen Hochhausrahmenplan vorgesehen und stünde in Konflikt mit einer Ankündigung vom Planungsdezernenten, neue Hochhäuser nur noch an zuvor ausgewiesenen Standorten zu erlauben. Ob der neue Hochhausentwicklungsplan für 2018 dann den Ginnheimer Standort der Bundesbank berücksichtigen wird, ist bisher unklar.

09

Feb

Deutsche Bank Areal: Architekturwettbewerb entschieden

Der Gewinner des Architekturwettbewerbs des Projektentwicklers Groß&Partner zur neuen Gestaltung des ehemaligen Deutsche-Bank-Gebiets steht fest: Das Architekturbüro UNStudio aus Amsterdam überzeugte einstimmig das achtköpfige Preisgericht. Der zweite und dritte Preis gingen jeweils an die Bewerbergemeinschaften Dudler/Jahn sowie MSW/Snohetta. Eine Anerkennung erhielt der Entwurf von Christoph Mäckler/CoopHimmelblau.

Die Herausforderung in der Gestaltung lag darin, ein gemischt-genutztes, urbanes Stadtquartier aus vier Hochhäusern und einem mehrgeschossigen, verbindenden Sockelgebäude zu gestalten. Einzelhandel, Gastronomie und Hotels gehören ebenso dazu wie ein Wohnnutzung. In das Projekt werden auch 8.000 Quadratmeter Geschossfläche nach den Förderprogrammen der Stadt Frankfurt am Main und des Landes Hessen integriert.

Mit diesem Projekt wird die Frankfurter Skyline um 4 Hochhäuser erweitert und neu definiert werden. Der höchste der Türme wird eine Höhe von 228 Metern erreichen. Wer sich die Beiträge aller Architekten anschauen möchte: Vom 4. März 2017 bis zum 18. März 2017 werden sie öffentlich in der Junghofstraße 11 auf dem ehemaligen Deutsche-Bank-Areal ausgestellt.

Fotonachweis: (c) UNStudio

28

Jan

Der Weg für Hochhäuser am Westhafen ist frei

Das geplante Wohnquartier in direkter Nachbarschaft zum Heizkraftwerk Gutleut an der Main-Neckar-Brücke kann gebaut werden. Die Stadt Frankfurt hatte das Projekt gestoppt, weil in unmittelbarer Nähe der künftigen Wohnhäuser auf dem Grundstück vom Heizkraftwerk bis zu 80 Tonnen giftiges Ammoniakgas lagern. Dieses Lager soll jetzt aus Sicherheitsgründen eingehaust werden. Die Kosten dafür werden auf ca. eine Million Euro geschätzt, die vom Investor des neuen Wohnquartiers erbracht werden. Klar ist damit auch, dass die Wohnungen in den beiden Wohntürmen damit wohl noch teurer werden dürften als bisher angenommen, schließlich dürfte der Bau der Einhausung auf dem Gelände vom Heizkraftwerk auf die Wohnungen umgelegt werden.

Hunderte neue Wohnungen

Mit dem Bau dieser Einigung ist der Weg geebnet für die Errichtung von zwei Hochhäusern mit insgesamt 83 Wohnungen, Büros und Läden. Außerdem soll ein riesiges Wohnheim mit 398 Mikro-Appartements für Studierende entstehen, das als Schallschutzriegel direkt an der Main-Neckar-Brücke entsteht. Das neue Wohnheim für Studenten soll den Mangel an Wohnraum für Studierende in Frankfurt zumindest ein wenig lindern.

Im Planungsdezernat von Frankfurt herrschte Genugtuung, nachdem es zuletzt bei diesem Projekt nicht mehr weiterging. „Ich begrüße es sehr, dass durch diese Einigung eine hohe Hürde für die städtebauliche Entwicklung am Sommerhoffpark genommen wurde“, sagte Planungsdezernent Mike Josef (SPD) nach Angaben der Frankfurter Rundschau. Das Bauvorhaben stelle einen „großen Gewinn für Frankfurt“ dar.

Das HeizkraftwerkWest am Westhafen versorgt einen Großteil Frankfurts mit Energie. Das Ammoniakgas wird für den laufenden Betrieb des Heizkraftwerks West verwendet: Es reinigt nämlich die Schadstoffe in den Abgasen des Kraftwerks. Der Betreiber Mainova, ein städtischer Energieversorger, hatte in Verhandlungen mit dem Investor vom Wohnquartier eine finanzielle Beteiligung ausgeschlossen.

Damit das Wohnen in der Nähe zum Heizkraftwerk ermöglicht werden kann soll zusätzlicher Schallschutz an den Kraftwerksblöcken entstehen.

23

Jan

Hochhäuser: Zwiespältige Gefühle

Zwischen Faszination und Ablehnung

Hohe Gebäude sind in großem Maße Inszenierungen und Selbstdarstellung wirtschaftlicher Macht. Jeder neuartige Entwurf dient als Blickfang, um Initiativkraft und Risikobereitschaft des Bauherrn visuell darzustellen.

Hochhäuser haben mehr als andere Konstruktionstypen der modernen Architektur in ihrer gut 120-jährigen Geschichte immer wieder Erstaunen, aber auch Kritik hervorgerufen. Den einen gelten hohe Gebäude als triumphales Symbol, den anderen verbinden damit Imponiergehabe und naturfeindliche Konzepte.

Fachleute warnen davor, das vor allem Wolkenkratzer durch einschüchternde Autorität auf die Menschen deprimierend wirken. Sie erzeugten dann Gefühle der Bedeutungslosigkeit und Anonymität.

Befürworter schreiben Wolkenkratzern einen hohen Grad an Identifikationsmöglichkeiten zu, die eine Stadt sinnbildhaft gestalten und prestigeträchtig branden. Die Form und Funktion solcher prestigeträchtigen Häuser können also immer auf verschiedene Weisen gelesen werden.

Architektur ist mehr als die physische Realisierung von Gebäuden. Sie besitzt auch eine kulturelle Realität, die eine Projektionsfläche für Deutungen, Sichtweisen und emotionale Reaktionen gibt. Die Bauten müssen in erster Linie funktionieren und erst in zweiter Instanz eine klare Botschaft transportieren.

Stadtraum oft unorganisiert

Wenn Hochhäuser vereinzelt über die Stadt verteilt entstehen, dann wirkt der Stadtraum oft unorganisiert. Sorgt aber eine Stadt dafür, dass Hochhäuser eher in einem geschlossenen System zusammengefügt werden, ergibt sich ein Stadtraum mit neuer Qualität und publikumswirksamer Wirkung.

Als oft vernachlässigtes Kriterium der Beurteilung von Hochhäusern muß die Stadtplanung angeführt werden, die früher oft vernachlässigt wurde. Heute hat sich dies insofern geändert, als kommunale und staatliche Instanzen die Logistik der Verteilung der Höhennutzung innerstädtischen Bodens zu beeinflussen suchen. Doch auch hier bleibt meist das Hauptaugenmerk auf den einzelnen Bau beschränkt.

Früher ließen meist einzelne Konzerne für sich Hochhausbauten errichten. Heute ist dies anders. In den Hochbauten ist ein extrem hoher Anteil der Nutzungsfläche vermietet, in der Regel Banken, Versicherungen, Beratungsunternehmen und immer mehr auch an Anwaltssozietäten. Deshalb muß auch das Äußere stimmen. Architektur ist ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Vermietung geworden. Diese Entwicklung sort für eine nachhaltige Verschönerung der Stadtsilhouette. Den Kritikern sind solche Argumente natürlich ein Dorn im Auge. Aber verhindert können sie mit ihrer Haltung gegen Hochhäuser diese nicht.

16

Nov

GEG kauft ehemaliges Commerzbank-Hochhaus und entwickelt es neu

Die GEG German Estate Group AG, Frankfurt, hat jetzt das frühere Commerzbank-Hochhaus (Neue Mainzer Straße 32-36, Frankfurt am Main) von der Commerzbank AG erworben und entwickelt es um als „GlobalTower“.

02

Jun

RFR entwickelt Hochhaus am Park um

Die RFR Holding GmbH (RFR) hat das im Frankfurter Stadtteil Westend gelegene „Hochhaus am Park“ gekauft. Das Gebäude in unmittelbarer Umgebung der Goethe Universität befindet sich zwischen der Fürstenbergstraße, dem Grüneburgweg und der Wolfgangstraße.

Die Immobilie mit einer Gesamtmietfläche von 32.000 m² wurde bisher als Bürogebäude genutzt, steht aktuell jedoch weitgehend leer. Aufgrund der hohen Nachfrage sieht RFR die Umwandlung zu einer Wohn- und Hotelnutzung vor. Dabei soll in dem kleineren der zwei quadratischen Türme auf 13.000 m² bis zu 140 Hotelzimmer entstehen. Der östliche Turm mit einer Höhe von 96 Metern und 19.000 m² Mietfläche könnte rund 100 Eigentumswohnungen Platz bieten. Für die bereits bestehende Tiefgarage sind 180 PKW-Stellplätze vorgesehen. Die Kubatur der Immobilie soll sich dabei nicht verändern.

29

Mrz

Geplantes Wohnhochhaus Tower 90 erhält hängende Gärten

Für das rund 13.700 m² große Grundstück am Eingang zum Frankfurter Europaviertel, dem ehemaligen Telenorma-Gelände, war Anfang des Jahres ein Realisierungs- und Ideenwettbewerb ausgelobt worden. Gegenstand des Realisierungsteils war der rund 90 Meter hohe „Tower 90“ für die Berliner gsp Städtebau.

Der Vorschlag der Architekturbüros Jahn (Chicago) und Magnus Kaminiarz & Cie. (Frankfurt) gewann mit seinen hängenden Gärten den ersten Platz eines Wettbewerbs für ein neues Projekt im Frankfurter Europaviertel. Ein zweiter Platz wurde nicht vergeben. Ferdinand Heide Architekt BDA und KSP Jürgen Engel Architekten belegten den dritten Platz.

10

Mrz

Groß und Partner entwickelt vier Hochhäuser im Bankenviertel

Vier Hochhäuser werden auf dem Areal emporwachsen und ein neues, urbanes Quartier bilden. Zwei der Türme sind für Wohnraum eingeplant, dazu werden Flächen für Gastronomie und Einzelhandel entstehen. Durch die besondere Lage inmitten der Skyline und angrenzend an die Einkaufs- und Flanierzonen der Innenstadt hat das Projekt das Potential, eine in Deutschland einzigartige Form kosmopolitischer Urbanität zu schaffen. Dies ist das Ergebnis des städtebaulichen Ideenwettbewerbs, welchen die Eigentümerin des Areals, die Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH im November 2015 ausgelobt hatte.

Zwei Bürotürme, zwei Wohntürme und ein vielfältiger Quartiersmix

Eine besondere, architektonische Bedeutung erhält das Projekt durch den geplanten 228-Meter-hohen Hauptturm des Quartiers. In direkter Nachbarschaft zum Commerzbank Tower und zum Maintower entsteht somit ein neues Hochhaus mit 59 Stockwerken, ein weiterer Baustein in der Frankfurter Skyline mit dem Potenzial, die Hochhauslandschaft um ein weiteres Wahrzeichen zu bereichern. Dieser Turm ist im aktuellen Bebauungsplan bereits vorgesehen. Neu dagegen sind die zwei Wohnhochhäuser, welche zusammen voraussichtlich Platz für mehr als 600 Wohnungen bieten werden. Zusätzlich wird es eine Kindertagesstätte, zwei Hotels sowie ein breitgefächertes Gastronomie- und Einzelhandelsangebot geben.