Von Frankfurt in die Welt

Der Internationale Hochhaus Preis wird seit 2004 alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt am Main ausgelobt. Initiiert wurde der Internationale Hochhaus Preis 2003 gemeinsam von der Stadt Frankfurt mit dem Deutschen Architektur Museum und der DekaBank. Seitdem wird er in partnerschaftlicher Kooperation vom Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank organisiert und finanziert und im Jahr 2018 zum achten Mal verliehen.

Der Internationale Hochhaus Preis wird für ein Bauwerk vergeben, das exemplarische Nachhaltigkeit, äußere Form und innere Raumqualitäten wie auch soziale Aspekte zu einem vorbildlichen Entwurf verbindet. Planer und Bauherren erhalten gemeinsam den Preis – eine Statuette des international bekannten Künstlers Thomas Demand und ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro.

Internationaler Hochhauspreis Website und Logo

Internationaler Hochhaus-Preis 2016

Das Finale um den Internationalen Hochhaus Preis (IHP) 2016 ist entschieden: Das Wohnhochhaus VIA 57 West in New York gewinnt den mit 50.000 Euro dotierten Wettbewerb um das weltweit innovativste Hochhaus. Der Architekt Bjarke Ingels (BIGBjarke Ingels Group) und Bauherr Douglas Durst (The Durst Organization) nahmen die Preisstatuette und das Preisgeld im Rahmen des Festaktes in der Frankfurter Paulskirche entgegen.

Im Westen vom Hudson River durch eine mehrspurige Autobahn abgetrennt, im Norden ein historistisch verkleidetes Elektrizitätswerk, im Süden lärmt und riecht ein neugebautes Müllsortierzentrum und im Osten thront ein gewöhnlicher, blauverglaster, 130 Meter hoher Wohnturm, dessen Sicht auf den Hudson River möglichst nicht gestört werden durfte – das waren die uncharmanten Rahmenbedingungen für das Projekt in dem sehr gemischten Viertel Hell’s Kitchen. Dem begegneten BIGBjarke Ingels Group mit dem innovativen Konzept eines „Courtscrapers“.

Zum Projektprofil auf Phorio, der weltweiten Datenbank über Hochhäuser:

Internationaler Hochhaus-Preis 2018

Der Büroturm Torre Reforma in Mexiko-Stadt gewinnt den mit 50.000 Euro dotierten Wettbewerb um das weltweit innovativste Hochhaus. Torre Reforma wurde vom Architekten von L. Benjamín Romano entworfen.

Torre Reforma ist größtenteils ein Bürogebäude mit zusätzlichem Restaurant und Fitnesscenter. Die in Mexiko-Stadt herrschende Erdbebenproblematik erfordert ein kluges Tragwerkskonzept, das dem 246 Meter hohen Büroturm sein signifikantes Erscheinungsbild verleiht – und Mexikos Hauptstadt damit auf die Weltkarte wegweisender Hochhausarchitektur setzt. Deshalb hat sich die Jury für dieses Bürohochhaus als Preisträger entschieden.

Zum Projektprofil auf Phorio, der weltweiten Datenbank über Hochhäuser:

Kommentar hinterlassen