Expertenmeinungen zur Interimsstätte der Städtischen Bühnen
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- Redaktion
Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat im August dem Erwerb der Liegenschaft Gutleutstraße 324-326 zugestimmt. Der Kauf wurde durch das Dezernat Kultur und Wissenschaft mit seiner Stabsstelle Zukunft Städtische Bühnen in enger Abstimmung mit den zuständigen Dezernaten und Ämtern der Stadt vorangetrieben. Damit soll ein adäquater Standort für die Interimsflächen der Städtischen Bühnen gesichert werden. Laut Kulturdezernentin Ina Hartwig erfüllt das Grundstück die „Anforderungen, die an ein Interim für die Städtischen Bühnen gestellt werden. Das Bestandsgebäude auf dem Areal ermöglicht zudem die kurzfristige Bereitstellung von Probebühnen und bietet zusätzlich Notspielstätten im Fall von Betriebsausfällen.“
Das Gelände besteht aus einer Bestandsimmobilie sowie einer Brachfläche und ermöglicht die Etablierung eines flexiblen, campusähnlichen Interimskonzepts. Alle noch möglichen Varianten für die Neubauten von Oper und Schauspiel sind hierbei abgedeckt, da für den künstlerischen Betrieb, für Logistik-, Produktions- und Verwaltungsbetrieb Flächen notwendig sind. Insgesamt müssen vor diesem Hintergrund 1200 Angestellte untergebracht werden. Die Fläche liegt in dem Entwicklungsgebiet Produktives Quartier – Gutleut West, das mit einer Straßenbahnverlängerung besser angebunden werden soll. Von dem Interimsstandort wird erwartet, dass dieser maßgeblich zur Belebung des Gebiets beiträgt und einen nachhaltigen Effekt auf das Projekt hat. Der SKYLINE ATLAS hat hierzu auch Architekturbüros in Frankfurt um ein Statement gebeten und zwei Rückmeldungen bekommen.
Stefan Forster meldete zurück, dass „man froh ist, wenn der Magistrat überhaupt eine Entscheidung trifft ohne vorher eine Bürgerbefragung durchgeführt zu haben – oder, wenn er etwas beschlossen hat, sofort den Bürger fragt, ob er einverstanden ist (was ja noch kommen kann). Die Frage nach einem Ausweichstandort für die Oper ist, in Anbetracht des Flächenmangels in der Stadt, kein Wunschkonzert. Von daher bin ich froh, dass man recht schnell ein Grundstück gefunden hat welches offensichtlich den Anforderungen gerecht wird. Diese Entscheidung bewahrt uns vor monatelangen überflüssigen Diskussionen. Schließlich gibt es in der Stadt eine Menge wichtigerer Dinge zu regeln.“
Zudem äußerten sich Cyrus Architekten: „Für uns ist der Beschluss des Magistrats der Stadt Frankfurt mit dem Erwerb der Liegenschaft Gutleutstraße 324-326 als Ausweichstandort der Städtischen Bühnen während der Neubauphase zu etablieren sehr gut nachvollziehbar. Finanziell ist die Auswahl des Standorts mit Blick auf die haushaltspolitischen Möglichkeiten Frankfurts mit Augenmaß getroffen. Die Lage des Interimsquartier der Städtischen Bühnen ist im Gutleutviertel zwar nicht in der „downtown“ der Stadt Frankfurt, aber dennoch gut angebunden und erreichbar. Eine Umnutzung der vorhandenen Hallen ist in jedem Fall nachhaltig, und wir gehen davon aus das die vorhandene Substanz für eine Umnutzung dieser Art gut geeignet ist. Das Areal hat zudem Entwicklungspotential für ergänzende Bauten. Und der Standort gibt mit Sicherheit einen positiven Impuls für die Weiterentwicklung des Gutleutviertels. Das Quartier Wohnen am Sommerhoffpark wird in Kürze fertiggestellt und die Weiterentwicklung der Promenade nach Westen wird von der Stadt auch intensiv vorangetrieben. Daher können wir die Entscheidung der Stadt nur begrüßen und sind gespannt auf die weitere Entwicklung.“























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