Skyline Frankfurt vom MAIN TOWER aus gesehen

 

Die Höhenrettung der Feuerwehr Frankfurt

Die Lebensumgebung hat sich im Zuge des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg drastisch verändert. Hochhäuser und Hochbaustellen, Industrieanlagen, Krananlagen oder hohe Lichtmasten fordern im Schadensfall Rettungsaktionen, die mit konventionellen Techniken nicht mehr durchgeführt werden können, da sie mit zu großem Risiko für die Einsatzkräfte der Feuerwehr verbunden wären.

Deshalb hat die Feuerwehr Frankfurt 1993 als erste Feuerwehr in den alten Bundesländern eine Rettungsgruppe eingerichtet, die Spezialaufgaben in Höhen bis zu 300 m übernimmt.

Hierzu gehören zum Beispiel die Rettung von Personen aus Fensterputzgondeln, die Rettung von Baukran führen oder die Rettung Suizid gefährdet der Personen von technischen Einrichtungen in großer Höhe. Zu den Aufgaben der Höhenrettungsgruppe (HÖRG) gehören ferner Sicherungsarbeiten nach und Wörtern oder das Abtragen Absturz gefährdet der Bauteile.

Die Arbeit in der Höhe erfordert einen besonderen Mut und ein hohes Maß an Besonnenheit. wesentlich ist jedoch neben der normalen Ausbildung in der Feuerwehr eine Spezial Ausbildung und ein kontinuierliches Training, um die persönliche Sicherheit des Höhenretters im Einsatz sicherzustellen.

Die 1998 im Einsatz befindlichen sechs Höhenrettungs-Truppführer und 22  Männer haben deshalb ein Pflichtprogramm von 30 Stunden am Seil pro Jahr zu absolvieren, um Ihre persönliche Routine zu erhalten beziehungsweise zu vergrößern. Der Trainingseinsatz erfolgt an hohen Gebäuden im Frankfurter Stadtgebiet, zum Beispiel an den Hochhäusern der Commerzbank oder der DG-Bank.

Die Notwendigkeit einer Höhlenrettungsgruppe wird deutlich, wenn man sich einmal die Einsatzhäufigkeit betrachtet. Im Jahr 1998 wurden sie in 58 einsetzen d.h. mehr als einmal pro Woche, aktiv.

Inzwischen setzte in Feuerwehrkreisen hinsichtlich der Sinnfälligkeit der Höhenrettungsgruppe ein Umdenken ein. Nach diversen auswärtigen Rettungseinsetzen, in den Unterstützung beispielsweise durch Bochum, Dillenburg oder im Wetteraukreis erbeten wurde, sind zahlreiche Städte und Gemeinden dem Frankfurter Beispiel gefolgt. Mittlerweile gibt es fast Höhe 100 Höhenrettungsgruppen in Deutschland.