Werkschau des Architekturbüros KSP Engel im MAK
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Im Museum Angewandte Kunst ist seit gestern die Werkschau und Ausstellung „Tools for Better Cities“ von Jürgen Engel und seinem Architekturbüro KSP Engel zu sehen. Bis zum 18. Januar 2026 verdeutlicht die Werkschau das Schaffen der vergangenen 25 Jahre des renommierten Architekturbüros KSP Engel, das auch über Frankfurt hinaus international anerkannt ist. Jürgen Engel und sein Architekturbüro haben weltweit markante Bauwerke realisiert, darunter die Große Moschee von Algier, das Dokumentationszentrum in Bergen-Belsen und die Nationalbibliothek in Peking. Doch auch in Frankfurt selbst finden sich zahlreiche Beispiele des Schaffens von KSP Engel, wie der im Bau befindliche Central Business Tower oder der Nexttower.
Die Ausstellung zeigt, wie das Büro mit klaren Prinzipien und Methoden Architektur gestaltet. Im Mittelpunkt stehen Themen wie urbane Resilienz, identitätsstiftende Bauformen, flexible Gebäudestrukturen sowie der Umgang mit Umnutzung und Sanierung. Für die aktuelle Ausstellung habe das Museum dem Büro eine „Carte Blanche“ eingeräumt – sprich die Möglichkeit, die Präsentation ganz nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten, betont der Leiter des Museums Angewandt Kunst Matthias Wagner K. bei der Eröffnung der Ausstellung.
Anhand zahlreicher Projekte eröffnet die Schau einen Einblick in die Arbeitsweise von KSP Engel. Gezeigt werden internationale Wohn‑, Büro- und Kulturbauten, darunter die Sanierung des ehemaligen Deutsche-Bank-Hauptsitzes, das Berliner Wohnungsbauprojekt Gleis Park und der WinX-Tower in Frankfurt. Viele handgefertigte Modelle illustrieren anschaulich den Entwurfsprozess und machen die Entwicklung von Idee zu Bauwerk nachvollziehbar.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Cornelia Hellstern und Roland Pawlitschko. Sie entstand in einem mehrjährigen Austausch zwischen den Kurator:innen und dem Büro; Jürgen Engel tritt dabei bewusst zurückhaltend auf. Zentrales Anliegen ist es, die gesellschaftliche Verantwortung von Architektur sichtbar zu machen. So verdeutlicht die Präsentation, wie aus Erfahrung, methodischer Arbeit und gestalterischem Anspruch Lösungen entstehen, die ökologische, ökonomische und soziale Aspekte verbinden und damit auf die Zukunftsfähigkeit von Städten abzielen.
Das räumliche Konzept arbeitet mit turmartigen Aufbauten, die mit einer umlaufenden „Werkbank“ kombiniert sind. Besucherinnen und Besucher können dort Einblicke in die Methoden, Strategien und Werkzeuge erhalten, die KSP Engel für seine Planungen entwickelt.
Ein umfangreicher Katalog begleitet die Ausstellung und regelmäßige Führungen bieten zusätzlich Gelegenheit zur Vertiefung. Weitere Infos zu der Ausstellung finden Sie hier.




























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