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Denkmalschutz Frankfurt - Hochhäuser und Denkmäler - Hochhäuser Four Frankfurt - Denkmalrecht Frankfurt - Denkmalpflege Frankfurt am Main

Was ist Denkmalschutz?

Denkmalschutz dient dem Schutz von Kulturdenkmalen und kulturhistorisch relevanten Gesamtanlagen (Ensembleschutz). Das Ziel beim Denkmalschutz in Deutschland ist es, dafür zu sorgen, dass Denkmale dauerhaft erhalten bleiben und nicht verfälscht, beschädigt, beeinträchtigt oder zerstört werden. In der Regel bezieht sich der Denkmalschutz auf zumeist architektonisch ausgeführte Kulturgüter, die dauerhaft gesichert werden sollen. Die rechtliche Definition und Rahmenbedingungen für den Denkmalschutz werden in Deutschland durch das Denkmalrecht festgelegt. Maßnahmen, die zur Erhaltung sowie Unterhaltung von Kulturdenkmalen notwendig sind, bezeichnet man als Denkmalpflege.

Was Gebäude angeht, so gibt es in Frankfurt am Main eine große Bandbreite an Stilrichtungen. Die schützenswerte Architektur reicht dabei vom Mittelalter über die Gründerzeit und das Neue Frankfurt bis in die Zeit der Postmoderne. In Frankfurt befasst sich die Denkmallandschaft mit vielschichtigen Themen, wie Gebäude mit öffentlicher Nutzung, Sakralbauten, Siedlungsbauten und großbürgerlicher Wohnbebauung. Außerdem geht es nicht immer um geschlossene Bauten, sondern auch öffentliche Parkanlagen und Friedhöfe. Bei den meisten Bauten in Frankfurt am Main dreht sich der Denkmalschutz um die Zeit nach 1945 bis in die 1980er und 1990er Jahre.

Hin und wieder findet man den Umstand vor, dass Bauherren bei einem Neubau eines Gebäudes nur die alte Fassade erhalten und der Rest der Bausubstanz durch grundlegende Eingriffe verloren geht. Die reine Erhaltung der unter Denkmalschutz stehenden Fassade ist beispielsweise der Fall gewesen beim Bau von MAIN TOWER, Eurotheum, dem Projekt FOUR an der Junghofstraße sowie dem ehemaligen Bundesrechnungshof. Diese Vorgehensweise ist das Ergebnis von Zugeständnissen von Beteiligten in komplexen Planungsprozessen. Insbesondere technische Gegebenheiten sowie öffentliche Belange wie Brandschutz, Naturschutz oder Wasserrecht sind dafür der Grund. Insbesondere bei der Umnutzung eines Gebäudes sind Eingriffe in die hinter der Fassade liegende Substanz nicht vermeidbar.

In Frankfurt am Main gibt es laut Maria Wüllenkemper, Bezirkskonservatorin des Landesamtes für Denkmalpflege und zuständig für Frankfurt, insgesamt rund 4.000 einzelne Denkmäler.

Wie das Beispiel Zürich-Haus zeigte, hat ein eingeräumter Denkmalschutz aber nicht immer Bestand.

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