Frankfurter Sparkasse kauft ehemaliges Signa Gebäude an der Hauptwache
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Das Büro- und Geschäftshaus An der Hauptwache 1 wurde von der Frankfurter Sparkasse von einer Gesellschaft der insolventen Signa-Gruppe gekauft. Anfang 2025 sollen die Arbeiten auf der Baustelle fortgeführt werden. Die insolvente Signa-Gruppe hatte die Arbeiten nach Fertigstellung des Rohbaus vor einigen Monaten eingestellt. Hier sollte ursprünglich bis Ende 2024 ein neues Geschäftshaus entstehen.
Das sechsgeschossige Gebäude mit rund 10.000 Quadratmeter Nutzfläche soll, laut einer Mitteilung der Frankfurter Sparkasse vom Freitag, nun bis 2026 fertiggestellt werden. Die Frankfurter Sparkasse hat sich nach eigenen Angaben in einem Bieterverfahren durchgesetzt und den Kaufvertrag am Freitag unterzeichnet.
Die Frankfurter Sparkasse wird damit ihre Zentrale von der Neuen Mainzer Straße an die Hauptwache und damit ins Zentrum der Stadt verlegen. Geplant sei es, am neuen Standort die Vertriebsaktivitäten zu erweitern und gut sichtbare Flächen für den Kontakt mit Kunden einzurichten. „Wir werden dazu beitragen, das Zentrum Frankfurts rund um Hauptwache und Zeil weiterzuentwickeln“, sagte Ingo Wiedemeier, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse. Das Gebäude wird auch in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte höchsten Anforderungen entsprechen. Der Bau erfolgt nach dem KfW Effizienzhaus Standard 55. Eine Zertifizierung nach LEED Platinum und WiredScore Platinum ist geplant.

Der Erwerb der Immobilie steht auch im Zusammenhang mit der geplanten Kulturmeile oder Hochhaus-Promenade der Stadt Frankfurt und dem Neubau des Schauspiels in der Neuen Mainzer Straße 47-55, dem derzeitigen Sitz der Frankfurter Sparkasse. Die Helaba und die Frankfurter Sparkasse haben sich im Rahmen einer Vereinbarung mit der Stadt Frankfurt dazu bereiterklärt, einen Teil des Areals an der Neuen Mainzer Straße der Stadt für den Bau eines neuen Schauspielhauses zu überlassen. Ende 2023 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, detaillierte Verhandlungen mit der Helaba und der Frankfurter Sparkasse aufzunehmen. Es ist die Rede von einem Erbbaurecht für dieses Grundstück in der Neuen Mainzer Straße, während die neue Oper am Willy-Brandt-Platz auf dem Grundstück der heutigen Theater-Doppelanlage entstehen soll.
Zudem ist in dem neu beschlossenen Hochhausentwicklungsplan der Stadt Frankfurt direkt neben diesem Grundstück der Frankfurter Sparkasse und dem geplanten neuen Schauspiel ein 175 Meter hohes Hochhaus vorgesehen. Dieser neue Standort eines Hochhauses soll Bestandteil der neuen „Hochhauspromenade“ werden, die sich entlang der Wallanlage erstrecken soll und unter anderem den Central Business Tower einbinden wird.
























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