Erweiterung Deutsche Bundesbank

Bundesbank neue Zentrale Frankfurt - neues Hochhaus - neue Hochhäuser

Die Deutsche Bundesbank plant an ihrem Frankfurter Hauptsitz seit Jahren eine notwendige Erweiterung. Denn die fast 50 Jahre alte Bundesbank-Zentrale ist baufällig. Das markante Bundesbank-Hochhaus an der Wilhelm-Epstein-Straße (217 Meter lang, 60 Meter hoch, 14 Meter breit) wird originalgetreu erhalten und modernisiert. Damit aber nicht genug: 5000 in Frankfurt bisher verstreut angesiedelten Bundesbank-Mitarbeiter sollen dann an den erweiterten Standort ziehen und in drei neu zu planenden Hochäusern sowie dem ursprünglichen Gebäuderiegel unterkommen.

Das Architekturbüro Ferdinand Heide siegte im Wettbewerb um die Neugestaltung der Bundesbank-Zentrale: Drei zusätzliche Hochhausbauten – alle so hoch wie das bisherige Bundesbank-Hochhaus – werden gebaut und Bestandsgebäude abgerissen. Bis zu 1500 Pkw sollen Platz in einer Tiefgarage finden. Sporthalle, Kita, Schwimmbad, Pressezentrum und Gastronomie werden neu gebaut, außerhalb der stark abgesicherten Sicherheitszone angesiedelt – schließlich lagern beträchtliche Teile von Deutschlands Goldreserven hier bei der Bundesbank.

Bisher gibt es für das Projekt keinen konkreten Zeitplan und auch die Baukosten sind noch nicht offiziell beziffert. Am Ende wird wohl ein dreistelliger Millionenbetrag herauskommen. Fest steht bisher nur: 2000 Mitarbeiter der Bundesbank ziehen während des jahrelangen Umbaus – vermutlich ab Ende 2019 – in das FBC-Hochhaus an der Mainzer Landstraße.

Ursprünglich plante die Bundesbank nach Angaben von einem Bundesbank-Insider einen markanten Hochhausturm „auf Augenhöhe mit der EZB„. Doch die Stadt stellte sich dagegen quer, nicht zuletzt weil dieser Standort bisher nicht im aktuellen Hochhausrahmenplan enthalten sei.

Der Kommentar vom SKYLINE ATLAS
Der vorgelegte architektonische Vorentwurf von Ferdinand Heide Architekten zeichnet sich äußerlich nicht durch architektonische Innovation aus, sondern kopiert einfach den bisherigen Gebäuderiegel. Damit wird in Frankfurt wieder einmal die Chance vertan, besonders zu bauen anstatt quadratische Kästen aufzuwürfeln. Am Geld dürfte es bei der Bundesbank sicherlich nicht gemangelt haben. Die Deutsche Bundesbank und die Stadt Frankfurt sollten darauf hinwirken, dass die Architektur der neuen Gebäude besonders wird.

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