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Wie kam es zum SKYLINE ATLAS?

Zwei maßgebliche Initiatoren des SKYLINE ATLAS sind Michael Wutzke und Daniel Kieckhefer, die sich seit mehr als 20 Jahren kennen. Es gibt den SKYLINE ATLAS heute, weil beide eine große Leidenschaft für Hochhaus-Architektur haben, Frankfurt wunderbar finden und andere von der Stadt begeistern wollen.

Der SKYLINE ATLAS ist jedoch heute nur ein Nebenprojekt der beiden Initiatoren. Inhaltlich ist die Publikation weitestehend abgeschlossen und wird in der Regel nur noch bei größeren Neuigkeiten aktualisiert. Mehr als 30 Personen haben mittlerweile bei der Publikation mitgewirkt.

Michael entwickelte seine Leidenschaft für Hochhäuser im Jahre 1995 bei einem Besuch von Barcelona. Voller Bewunderung nahm er dort die schräg stehenden Türme Torre Mapfre und Hotel Arts wahr. Mit der Rückkehr in seine Heimatregion Frankfurt besuchte er Buchhandlungen und stellte fest, dass zu eingien Frankfurter Hochhäusern unstimmige Informationen abgedruckt waren. Zu ein und demselben Turm wurden in verschiedenen Büchern unterschiedliche Angaben gemacht. Anstatt die Verlage anzuschreiben, nutzte er seine Programmierkenntnisse und konzipierte den ersten Hochhausführer über die Mainmetropole im Internet.

Im Jahre 1996 ging mit Boomtown Frankfurt der „spirituelle Vorgänger“ des SKYLINE ATLAS online: ein Architekturführer über die Skyline der Mainmetropole. Zur damaligen Zeit gab es kaum Webseiten über Frankfurter Architektur. Ein Jahr nach dem Start der Website erfolgte schließlich die erste Auszeichnung: Yahoo wähle Boomtwn Frankfurt zu Deutschlands Website des Jahres im Bereich „Kunst und Kultur“.

Aus diesen Nischenseiten entwickelte sich schrittweise ein größeres Informationsportal. Mit das Aufkommen weiterer Websites im Internet wurden die Angaben zu den Frankfurter Hochhäusern auf Hunderten Webseiten durch Dritte verbreitet. Im Jahre 1999 wurde aus Boomtown Frankfurt die internationale Hochhausdatenbank Skyscrapers.com und der reine Fokus auf die Stadtentwicklung Frankfurt wurde aufgegeben. Bei Skyscrapers.com konnten damals Menschen aus aller an der Eingabe und Veröffentlichung von Inhalten mitwirken. Hunderte Menschen gaben nach kurzer Zeit Daten zu Hochhäusern in ihrer jeweiligen Region ein. 

Daniel Kieckhefer aus Chicago war einer der ersten Redakteure von Skyscrapers.com und betreute über Jahre hinweg als ein führender Kopf die Community. Im Jahre 2000 wurde unter der Marke Skyscrapers.com von Daniel Kieckhefer, Garrret Stout, Marshall Gerometta, Rick Bronson, Michael Wutzke und weiteren Redakteuren der weltweit erste Hochhaus-Preis verliehen. Seither erfolgte die Präsentation jedes Jahr auf ein Neues.

Skyscrapers.com war seinerzeit die einzige und später größte Hochhausdatenbank. Durch die Attentate von 9/11 verachtzigfachten sich damals die Zugriffszahlen innerhalb weniger Monate. Viele internationale Medien (CNN, Reuters, Bloomberg, etc.) nahmen in ihren Berichterstattungen Bezug auf die Informationen von Skyscrapers.com. Auch Wikipedia gab es zu dieser Zeit noch nicht.

Im Jahre 2003 nutzte der United States Congress die Datenbank von Skyscrapers.com zur Aufarbeitung der Terroranschläge auf New York und veröffentlichte einen Report über die Anschlagsgefahr auf Hochhäuser in amerikanischen Großstädten, basierend auf den Hochhausdaten von Skyscrapers.com. Untersucht wurde beispielsweise, wo Hochhäuser standen, welche Tragwerkmaterialien diese hatten und wieviel Menschen sie aufnehmen würden.

Im Jahr 2004 wurde Skyscrapers.com umbenannt in Emporis und der Fokus inhaltlich weg von Hochhäusern erweitert. Der Hochhausverband CTBUH (Council of Tall Buildings and Urban Habitat) schloss 2007 seine eigene Datenbank und nutzte nur noch Emporis. Daniel Kiechhefer zog von Chicago nach Frankfurt um und war über Jahre hinweg Head of Data Research bei Emporis. Weitere Personen wie Janne Puustelli zogen ebenfalls nach Frankfurt und beschäftigten sich seither auch intensiv mit der Dokumentation der dortigen Hochhausentwicklung. Michael Wutzke koordinierte die Gruppe der lokalen Redakteure und war seit Beginn der Entwicklungen außerdem IT-Verantwortlicher. Aus dieser Zeit stammen auch zahlreiche Berichte über die Arbeit der Beteiligten, beispielsweise im ZDF.

Kurz darauf ging Wikipedia ans Netz. Zehntausende Hochhäuser wurden von Freiwilligen in Wikipedia eingestellt und die Daten von Emporis ungefragt und massenhaft kopiert. Das erklärt auch, warum Emporis insbesondere bei älteren Bauwerken in Wikipedia gut verlinkt ist.

Um das Jahr 2010 verließen schließlich Daniel Kieckhefer, Michael Wutzke und etliche andere Mitglieder Emporis. Der CTBUH startete seine eigene Datenbank und verwendete ebenfalls dafür die mittlerweile im Internet weit verbreiteten Grunddaten der ursprünglichen Hochhaus-Redakteure. Daniel Kieckhefer zog zurück nach Chicago und gründete mit Unterstützung etlicher Redakteure Phorio. Daher sind bis 2010 erstellte Datensätze bei Emporis, CTBUH und Phorio weitestgehend identisch.

Etliche der ursprünglichen Redakteure verfolgten die Hochhausentwicklungen in Frankfurt über Jahre hinweg nur als stille Beobachter, ohne darüber zu schreiben.  Im Jahre 2016 überlegten sie sich jedoch, ob sie nicht ein reines Hochhausportal nur über Frankfurt starten sollten. Und so kam es, wie es kommen musste.

Der SKYLINE ATLAS erblickte Ende 2016 das Licht der Welt, rund 20 Jahre nach dem ursprünglichen Start seines spirituellen Vorgängers. Und genau wie damals können Interessierte mitmachen und diskutieren. Im Gegensatz zu damals werden jedoch nicht nur einzelne Gebäude portraitiert, sondern Themenfelder aufgeschlagen, die man woanders schwerer in einem Kontext findet: Artikel zur Stadtgeschichte, Interviews und Tipps zum Erleben der Skyline.

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