Baustart der Hellerhöfe mit 500 Wohnungen im Gallusviertel jetzt erfolgt

Auf dem früheren Grundstück der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Societät im Gallusviertel entsteht ein neues, gemischt-urbanes Quartier. Ab 2028 sollen in diesem neuen Quartier rund 1.000 Menschen Platz finden. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit dem Verlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Baufirma Bauwens und dem Family Office Hopp. Das Quartier ist nach den Hellerhöfen benannt.

Der Spatenstich fand diese Woche mit Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) und Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (SPD) und der F.A.Z, dem Projektentwickler Bauwens Development und dem Hopp Family Office auf dem ehemaligen Gelände der Frankfurter Societät statt.

In naher Zukunft sollen auf dem Gelände in der Nähe der S-Bahn Station Galluswarte auf einer Bruttogeschossfläche von 82.000 Quadratmetern 540 Mietwohnungen errichtet werden, von denen 30 Prozent öffentlich gefördert werden und einen wichtigen Beitrag zur sozialen Durchmischung  in Frankfurt leisten sollen. Zusätzlich entstehen 17.000 Quadratmeter Büroflächen sowie 3.500 Quadratmeter für Einzelhandel und Gastronomie.

Beide Bauabschnitte starten noch 2025

Im ersten Bauabschnitt soll spätestens zum ersten Quartal 2029 insgesamt 131 Wohnungen, ein 60 Meter hohes Holz-Hybrid-Bürohochhaus mit 15 300 Quadratmeter Mietfläche, eine neue Grundschule, eine Kita mit vier Gruppen sowie eine zweigeschossige Tiefgarage mit 148 Stellplätzen gebaut werden. Sowohl bei dem Hochhaus als auch bei dem Wohngebäude sollen die Fassaden und Wände aus Holz bestehen.

Im dritten Quartal 2025 ist der Start des zweiten Bauabschnitts bis 2030 mit 411 weiteren Wohnungen auf dem benachbarten Gelände der ehemaligen Frankfurter Societät vorgesehen. Dazu kommen eine dreigruppige Kindertagesstätte sowie Gewerbe- und Einzelhandelsflächen für Gastronomie, Nahversorgung und Dienstleistungen, sowie Stellplätze für 2000 Fahrräder und 360 Autos.

Die Fertigstellung beider Bauabschnitte ist zwischen 2028-2030 geplant und der Quadratmeterpreis der nicht geförderten Wohnungen soll laut Aussage von Bauwens bei 21 Euro liegen.

Das 5-stöckige Holz-Hybrid-Hochhaus und das Wohngebäude von Schmidt Plöcker Architekten
Das Wohngebäude auf dem ehemaligen Gelände der Societät von kbnk Architekten Hamburg

Insgesamt sind drei Architekturbüros an dem Projekt beteiligt. Das Frankfurter Büro Schmidt Plöcker Architekten realisiert sowohl das Bürohochhaus als auch ein Wohngebäude auf dem südlichen Teil des früheren Societätsgeländes. Die Wohngebäude auf dem nördlichen Abschnitt des ehemaligen F.A.Z.-Areals wurden von KBNK Architekten aus Hamburg geplant und die Wohngebäude auf dem Societätsgelände baut das Münchner Büro 03 Architekten. Die Backsteinoptik erinnert an das ehemalige Gebäude der Societät.

Zudem sind zwei Kindertagesstätten sowie eine neue Schule geplant, die das familienfreundliche Umfeld ergänzen sollen. Das zukünftige Quartier wird sich durch eine Blockrandstruktur mit Innenhöfen und Gärten auszeichnen.

Hellerhöfe - Frankfurt - Gallusviertel - FAZ - Gelände
Das Wohngebäude auf dem ehemaligen Gelände der Societät von 03 Architekten

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