Frankfurt Bautätigkeit Hochhäuser - Hochhausbaustellen Frankfurt - Baufortschritt Wolkenkratzer im April 2020

Wie stark lähmt das Coronavirus die Bautätigkeit bei den Hochhäusern?

In den letzten Wochen war die weltweite Coronakrise auch in Frankfurt stark spürbar. Jeder spürt die alltäglichen Einschränkungen im persönlichen Leben, sei es bei der Arbeit, der Freizeitgestaltung oder simplen Dingen wie dem Einkaufen. Doch, wie stark wirkt sich die Krise auf die vielen Hochhaus-Baustellen in Frankfurt aus? Der SKYLINE ATLAS hat Mitte April 2020 alle Standorte der neuen Hochhausprojekte besucht, um eine Antwort auf genau diese Frage zu finden.

Leere Straßen, aber reges Treiben auf Baustellen

Mehrere Dutzend neue Hochhäuser in Frankfurt sind derzeit im Bau. Die Analyse der Bautätigkeit zeigt, dass an mehr als 90% der Hochhausprojekte weiter gearbeitet wird. Es kann also derzeit nicht von einem grundlegenden Baustopp oder einer nennenswerten Beeinträchtigung auf Baustellen gesprochen werden. Lediglich auf einigen wenigen Baustellen waren werktags keine Bauarbeiter anzutreffen.

Keine Einschränkungen bei Prestigeprojekten

Insbesondere konnte keine Einschränkung bei den höheren und bekannten Hochhaustürmen festgestellt werden. Hierzu zählen Projekte wie FOUR Frankfurt sowie die großen Projekte ONE, The Spin und EDEN.

Beim FAZ Tower wurden die Bauarbeiten sogar nach mehrmonatiger Pause, die nicht durch die Coronakrise verursacht wurde, wieder aufgenommen. Am Grand Tower wurde der letzte Kran abgebaut, es werden augenblicklich Ausbauten vorgenommen und es erfolgen Arbeiten im Außenbereich vom Gebäudesockel.

Abzuwarten hingegen bleibt, welche Auswirkungen die Krise auf die Nachfrage von Investoren und Endnutzern haben wird.

Ein Kommentar zu “Wie stark lähmt das Coronavirus die Bautätigkeit bei den Hochhäusern?

  1. Norbert Schott kommentierte: vor 4 Monaten Antworten

    Meiner Ansicht nach führt die Corona-Krise lediglich zu einer Delle am Immobilienmarkt, weil Angebots- und Nachfrageaktivitäten mehr oder weniger zum Erliegen gekommen sind und es demzufolge aktuell nur sehr wenige Vertragsabschlüsse gibt. Hinzu kommt, dass die Rahmenbedingungen, insbesondere aber das Zinsumfeld, gerade wegen der Corona-Krise auf eine nicht absehbare Zeit extrem günstig bleiben werden. Wer aufgrund der Corona-Krise auf einen Abschwung am Immobilienmarkt setzt, wird – zumindest an den führenden Immobilienstandorten in Deutschland – enttäuscht werden.

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