AGB-Mainova-Klimaschutzquartier-Hilgenfeld-Baustart

Baustart für das erste Klimaschutzquartier im Hilgenfeld

Nach 20 Jahren Vorplanung kann es endlich losgehen: Anlässlich des Baustarts für rund 860 Wohnungen im Klimaschutzquartier im Hilgenfeld haben Vertreter der Mainova und der ABG Frankfurt Holding zusammen mit Planungsdezernent Mike Josef das nachhaltige Energiekonzept für das Quartier vorgestellt. Der Bebauungsplan soll voraussichtlich im Frühjahr 2023 beschlossen werden. Dann sollen auf dem 17,7 Hektar großen Areal insgesamt 54 Mehrfamilienhäuser errichtet werden.

Rund 40 Prozent der Wohnungen werden im Förderweg 1 und Förderweg 2 gefördert, vier Grundstücke werden an Baugruppen für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen vergeben. Darüber hinaus sind zwei Kindertagesstätten sowie Gewerbeflächen für die Nahversorgung im Quartier vorgesehen. Bis 2026 sollen die ersten Bewohner im Hilgenfeld am Rande des Niddatals einziehen. Josef betonte dabei, dass in dem neuen Wohngebiet für rund 2500 Menschen am Frankfurter Berg eines der klimafreundlichsten Wohnquartiere Deutschlands entstehe.

GB-Mainova-Klimaschutzquartier-Hilgenfeld-Baustellenschild

Noch sieht man im Hilgenfeld lediglich ein Bauschild

Klimaschutzquartier-Hilgenfeld-Frankfurterberg-Visualisierung

So soll es 2026 im Quartier aussehen

Anspruch der ABG Frankfurt Holding ist, den Auswirkungen des Klimawandels und den stark gestiegenen Preisen für fossile Energien Rechnung zu tragen. In diesem Sinne ermögliche das Quartiers- und Energiekonzept die Berücksichtigung aller CO2-Emissionen für Heizung, Warmwasser, Allgemeinstrom und Haushaltsstrom, so Frank Junker, Vorsitzender der ABG.

Geothermie, Photovoltaik-Thermie-Anlagen und Wärmepumpen sind dabei zentrale Elemente: Die Wohnhäuser werden an ein intelligentes Wärmenetz angeschlossen und über drei Heizzentralen versorgt. Nur drei Gebäude, in denen die Heizzentralen liegen, werden an das überregionale Gasnetz angeschlossen. Für Spitzenlasten im Winter und als Reserve stehen Erdgaskessel zur Verfügung. Strom wird in dem Quartier mittels Photovoltaik-Anlagen  auf den Dächern gewonnen. Mit dieser Energie werden die Wärmepumpen betrieben und die Batteriespeicher geladen. Zusätzlich benötigter Strom kommt aus dem öffentlichen Netz.

Klimaschutzquartier-Hilgenfeld-Frankfurterberg-Planungsüberblick

Gesamtübersicht zur Planung des Baugebiets

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