KAIA in Frankfurt am Main
Höhe : 100,00 m
Bruttogeschossfläche : 29.593 m2
Fertigstellung : 2026
Status : angekündigt
Nutzung : Büro
Standortbewertung
Score: 91 von 100KAIA Anmietung
In Skyline Atlas App anschauenMit dem KAIA wird das alte Union Investment Hochhaus am Frankfurter Mainufer umfassend revitalisiert. Nachdem das Hochhaus ursprünglich als neues Wohnhochhaus umgebaut werden sollte, sehen die neuen Pläne ein Bürohochhaus vor. Zusätzlich wird das KAIA ein Atrium nach den Plänen von Schmidt Plöcker Architekten bekommen.
Groß & Partner hat das ehemalige Union Investment Gebäude im April 2021 über eine Tochtergesellschaft erworben. Die Projektname lautete bis 2023 Riverpark Tower . Der Büroturm war bis zum Jahr 2015 Hauptsitz der Union Investment und steht seitdem leer.
Das Projekt KAIA besteht aus dem 23-geschossigen, ehemaligen Union Investment-Hochhaus, dass 1978 nach Plänen von Albert Speer am nördlichen Mainufer errichtet wurde, und einem viergeschossigen neuen Atriumbau. Das ehemalige Union Investment Hochhaus wird nach Entwurf der MÄCKLERARCHITEKTEN im Bestand grundlegend saniert und revitalisiert.
Die Idee des Projektnamens „KAIA“ verknüpft die besondere Lage des Projekts am UntermainKAI mit der, aus der griechischen Mythologie entnommenen Personifizierung der Erde „Gaia“, welche sich auf den ressourcenschonenden Aspekt der Bestandsrevitalisierung bezieht.
Durch die Revitalisierung des Bestandsgebäudes sollen laut dem Projektentwickler Groß & Partner rund zwölf Tausend Tonnen CO2-Emissionen im Vergleich zu einem Neubau eingespart werden, was etwa der Menge an CO2, die 20 Hektar Wald in 100 Jahren binden kann, entspricht. Zudem soll eine moderne Gebäudetechnik und der Einsatz von erneuerbarer Energie den CO2-Ausstoß in der Betriebsphase reduzieren. Damit soll das KAIA ein ESG-Leuchtturmprojekt der Kategorie „Manage-to-Green„ werden.
Bei dem Architekturwettbewerb für den viergeschossigen Neubau des Atriumbaus, welcher sich zum Main hin an das bestehende Hochhaus anfügt, gingen sowohl das Frankfurter Architekturbüro Schmidt Plöcker Architekten sowie auch kadawittfeldarchitektur aus Aachen als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervor. In einer anschließenden Überarbeitungsphase konnte sich Schmidt Plöcker Architekten mit einer innovativen Holz-Hybrid-Bauweise, dem Zusammenspiel mit dem bestehenden Gebäude sowie der Erweiterung des öffentlichen Raums durch ein zurückspringendes Erdgeschoss durchsetzen.
In einer Ausstellung, die bis zum 11. April 2023 im Planungsdezernat zu besichtigen ist, werden neben dem Siegerentwurf von Schmidt Plöcker Architekten die Entwürfe der Büros kadawittfeldarchitektur (Aachen), TRU Architekten (Berlin), Moser Assoziierte Architekten (Frankfurt) und Nöfer Architekten (Berlin) ausgestellt.






















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