Neue Mainzer Straße in Frankfurt am Main - Frankfurt Neue Mainzer Strasse - Bankenklamm Frankfurt/Main

Neue Mainzer Straße

Die Neue Mainzer Straße ist eine Straße im Zentrum des Frankfurter Bankenviertels. Durch die vielen Hochhäuser an beiden Seiten bildet sich hier eine Straßenschlucht. Die Neue Mainzer Straße ist ein Teil des Anlagenrings und führt als hochfrequentierte Verbindungsstraße den Verkehr aus Sachsenhausen von der Untermainbrücke um den westlichen Bereich des Stadtzentrums in Richtung Opernplatz. Nördlich davon bildet die Hochstraße die direkte Fortsetzung in Richtung Eschenheimer Tor.

Die Ecke Neue Mainzer Straße/Große Gallusstraße ist die erste Straßenkreuzung in Europa, an der an allen vier Seiten Wolkenkratzer mit mehr als 100 Metern Höhe stehen: TaunusTurm, Japan Center, Omniturm und Global Tower.

Hochhausbauten entlang der Neuen Mainzer Straße

Die bekanntesten Hochhäuser an der Neuen Mainzer Straße sind das Hochhaus der Eurotower (das Hochhaus der Europäischen Zentralbank) sowie der MAIN TOWER. Dazwischen liegen verschiedene Bürohochhäuser, die insbesondere von Unternehmen aus den Bereichen Finanzwesen sowie Rechtsanwaltskanzleien genutzt werden.

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Historische Entwicklung

Die Neue Mainzer Straße entstand ab 1809 nach der Schleifung der Frankfurter Stadtmauer, deren Verlauf sie zwischen dem ehemaligen Mainzer Bollwerk und dem Bockenheimer Tor markiert. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine bevorzugte Wohngegend der Frankfurter Oberschicht, wandelte sie sich ab etwa 1870 mit dem Durchbruch der Junghofstraße und der Kaiserstraße sowie dem Bau der Untermainbrücke zur Geschäftsstraße. Bereits 1929 wurde sie in einem Zeitungsartikel als Bankenklamm bezeichnet. Bis auf wenige Ausnahmen wurden die teils klassizistischen, teils gründerzeitlichen Bauten im Zweiten Weltkrieg bei den Luftangriffen auf Frankfurt am Main im Jahre 1944 zerstört.

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