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Campus Tower in Frankfurt am Main - Campus Tower FFM - Hertie Hochhaus Bürostadt Niederrad - Campustower Lyoner Viertel Frankfurt/Main von Mäckler Architekten

Der Campus Tower ist ein 18-geschossiges Bürohochhaus und gehört mit einer Höhe von rund 80 Metern zu den höchsten Gebäuden im Lyoner Quartier. Das Gebäude bietet 16 nutzbare Büroetagen. Im Erdgeschoss befindet sich neben einer Cafeteria auch das Foyer, welches in diesem Bereich auch die 1. Etage einnimmt. Das Bürohaus hat eine Nutzungsfläche von 23.765 Quadratmeter und verfügt über ein Parkhaus, das sich neben dem Büroturm befindet.

Der Campus Tower wurde 2001 durch MÄCKLERARCHITEKTEN einem Komplettumbau unterzogen. Die vorhandenen Stahlfenster wurden durch moderne, thermisch getrennte Aluminiumfenster ersetzt. Die Flachbauen neben dem Hochhaus wurde dabei abgerissen, um dem Turm eine solitäre Identifikation für den Ort zu geben. Dementsprechend wurde die Fassade der Sockelzone einschließlich des neuen Haupteingangs als auch der Hochhauskopf neu gestaltet. Heute hat der Campustower einen markanten Abschluss und einen Sockel, der ihn mit dem Boden verankert. Ziel der Umbauarbeiten war vor allem auch, den Campus Tower in seiner Nutzung flexibler einsetzen zu können.

Campustower FFM - Campus Tower Frankfurt am Main im Lyoner Viertel - Colt Hochhaus
Frankfurt Campus Tower - Hochhaus Fassade - Hochhaus Kopf
Campus Tower Frankfurt - Umgebung - Landschaftsarchitektur Hochhaus Frankfurt

Nach dem Neuausbau wurde das Gebäude im April 2001 Sitz der Colt Technology Services in Deutschland. Im oberen Bereich der Fassade war bis Oktober 2008 auf drei Seiten des Campus Tower das Logo der Firma Colt angebracht. Seit 2015 war der Campus Tower der europäische Hauptsitz von Nintendo. Mittlerweile ist Nintendo jedoch in ein Bürogebäude in der nahen Umgebung umgezogen.

Renovierung und Umbau

Der Campus Tower wurde ursprünglich durch den Architekten Hans Soll entworfen und unter anderer Bezeichnung im Jahr 1969 fertiggestellt. Er diente Jahrzehntelang als Zentrale der Kaufhauskette Hertie.

Im Jahre 2001 wurde das Gebäude schließlich einer Komplettsanierung unterzogen. Dabei wurde die Fassadenverkleidung mit Gussaluminiumplatten erhalten. Diese wurden lediglich gereinigt und an einigen Stellen ergänzt. Im Innenausbau ist es nach kompletter Entkernung und Neuorganisation mit Edelstahl, Naturstein und Naturholz versehen worden. Auch die Fenster sind durch moderne ersetzt worden. Im Dezember 2001 übernahm die SEB Asset Management das Gebäude und gliederte es in den offenen Immobilienfonds „SEB ImmoInvest“ ein.

Für den Erhalt der ursprünglichen Fassade hat das Gebäude 2005 eine Anerkennung im Rahmen der Auszeichnung „Vorbildliche Bauten im Land Hessen“ der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen erhalten.

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