KVL Bauconsult Frankfurt GmbH - Hochhäuser Projektmanagement - Projektmanager Hochhausbau - Wolkenkratzer in Frankfurt - Bankenviertel Frankfurt am Main - KVL Group Expertise

Projektmanager im Hochhausbau: Gefragte Spezialisten

Die Prognosen sind eindeutig: Ein Anstieg der Weltbevölkerung bis 2050 um 30 Prozent und ein damit einhergehendes Wachstum der Städte. Hochhäuser können dabei Teil einer Lösung von verdichteten und zugleich lebenswerten Städten sein. Projektmanager übernehmen bei Hochhausvorhaben sehr spezifische komplexe Aufgaben. Sie koordinieren nicht nur Termine und kümmern sich um Verträge, sie kontrollieren die Kosten und überprüfen u.a. auch genau, wie sich Wind- und Lichtverhältnisse am Standort darstellen, welche Materialien zum Einsatz kommen, sie betreuen Inbetriebnahmen, behördliche Abnahmen und schließlich auch den Mieterausbau mit den Sonderwünschen der Mieter.

Für die Hochhaus-Experten der Firma KVL beginnt die Arbeit, sobald ein Bauherr ein Grundstück erworben hat. Terminliche Abläufe werden aufgesetzt, die gesamte Organisation wird in die Hand genommen, Vergabestrategien entwickelt, Vergabeverfahren betreut, es werden Verträge mit Projektpartnern aufgesetzt, Handbücher verfasst und Strukturen implementiert. Wenn gewünscht, berät KVL auch bei Partneringmodellen. „Bauherren sind in der Regel keine Spezialisten für den Hochhausbau“, sagt Steffen Schmitt, Mitbegründer von KVL und Managing Partner der KVL Bauconsult Frankfurt GmbH, wo er seit langem die Betreuung von Hochhausbauten verantwortet. Aus diesem Grund bietet KVL umfassende begleitende Leistungen.

Komplexität wächst mit der Höhe

Ab einer Höhe von 22 Metern gilt ein Gebäude in Deutschland als Hochhaus, bei über 150 Metern ist es ein Wolkenkratzer. Je weiter es in die Höhe geht, desto komplexer wird das Projekt. Im Vorfeld des Baus muss zum Beispiel gewährleistet werden, dass sich ein Bau ohne nachteilige Auswirkungen in die umgebende Stadttextur fügt. Windsimulationen sind vom Projektmanager anzuschieben, die Eingang in die Tragwerksplanung finden und um störender Luftzirkulation in der Umgebung vorzubeugen. Mit Verschattungsstudien ist zu prüfen, ob nach dem Bau zu wenig Licht auf umgebende Flächen und Gebäude fallen könnte und Radartechniker machen sich daran, mögliche Interferenzen mit Flugzeugen am Himmel zu verhindern.

Der Brandschutz ist besonders zu beachten. Auch die konstruktive Ausbildung von Grundrissen ist von Bedeutung für die Planung. Hochhäuser haben wegen ihres größeren Erschließungskerns eine geringere Flächeneffizienz als normale Gebäude, hier müssen die Grundrisse sehr sorgfältig ausgearbeitet werden. Technikzentralen, Rauchdruckanlagen in Treppenhäusern, Rauchwärmeabzugsanlagen und Sprinklerung, all dies erfordert mehr Expertise als es bei niedrigen Gebäuden der Fall ist.

Projektmanagement bei Hochhäusern in Frankfurt - Wolkenkratzer-Fassaden - KVL Bauconsult
Projektmanager im Hochhausbau Frankfurt - KVL Group - Hochhäuser Projektmanagement Deutschland

Dann gilt es, zu überlegen: Wie können – oder müssen – Lobbys und Hochhausköpfe und wie kann die Fassade gestaltet werden? Die Wahl der Materialien und die Platzierung der Technik sind hier von entscheidender Bedeutung. Auch die Erschließung des Gebäudes ist essentiell. „Für uns macht es sich gleich bemerkbar, wenn ein Planer noch nicht viel Hochhauserfahrung hat. Denn grundsätzlich gilt: Mit zunehmender Höhe steigen die planerischen Anforderungen an diese Ingenieurdisziplinen“, erklärt Steffen Schmitt. Die Zeit läuft schnell in der Gebäudetechnik. Immer mehr und immer neue innovative Technologien kommen zum Einsatz, von der Hardware bis zur digitalen Steuerung von Zugang, Raumnutzung, Ressourcenverbrauch, Belichtung, Fahrstühle und vielem mehr. „Dabei muss man bedenken, dass sich ein Hochhausprojekt meist über fünf Jahre erstreckt. In dieser Zeit verändert sich die digitale Technik heutzutage laufend, auf vielen Gebieten“, bemerkt Steffen Schmitt. Ein Fahrstuhl zum Beispiel ist heute ein faszinierendes Stück Hochtechnologie, angefangen bei den Antriebssystemen oder neuen Materialien. Jenseits der Technik und parallel zum Bau leistet KVL auch auf anderen Gebieten Unterstützung, etwa bei der Bereitstellung eines Banken-Monitorings.

Hochhausbauten hat KVL schon viele in Frankfurt begleitet und auf diese Weise reichhaltige Erfahrungen gesammelt, wie beim Bau des 170 Meter hohen Taunusturms und des 195 Meter hohen OmniTurms. Derzeit ist das nächste Projekt ist in Arbeit. Mit rund 205 Metern Höhe wird es zu Frankfurts Top 5 zählen, mit Ausmaßen, wie sie auch der MAIN TOWER besitzt. Darüber wird die Luft dann dünn: 259 Meter misst das Commerzbank-Hochhaus, das höchste Gebäude in Frankfurt.

Wachstumsmarkt Hochhausbau

Über Frankfurt hinaus hat der deutsche Hochhausmarkt Wachstumspotenzial, das sieht auch die KVL so. Vor allem der Bau von Wohnhochhäusern in Deutschland boomt. Hatten Wohntürme bisher keinen guten Ruf und meist mit den anonymen, schmutzigen Wohnsilos des sozialen Wohnungsbaus der 60er- und 70er-Jahre assoziiert, ändert sich die Wahrnehmung. Zunehmend schießen neue Wohnhochhäuser aus dem Boden. Sie verkörpern eine Antwort auf die Bedürfnisse der Bevölkerung in den Städten, auch wenn diese sehr verschieden sein können. Steffen Schmitt: „Während die Bevölkerung noch vor wenigen Jahrzehnten aufs Land gezogen ist, gilt nun das Leben in der Stadt als eine immer attraktivere Lebensform. Das ergibt sich aus den Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung in den Großstädten. Hochhäuser tragen dabei zur Erhöhung der Bebauungsdichte bei – schließlich schaffen sie viel Wohnfläche auf einem verhältnismäßig kleinen Areal.“

Frankfurt Luftaufnahme - Wolkenkratzer - Blick nach oben

Im Büromarkt werden Hochhäuser ihre Relevanz behalten, denn hochwertige Flächen werden an Bedeutung gewinnen. Zwar hat die Coronakrise das Homeoffice als Konkurrenz etabliert, doch der persönliche Austausch macht das Büro besonders und kann nicht durch digitale Kommunikation ersetzt werden. Das erfordert eine besondere Gestaltung von Flächen und Räumen. „Da Hochhäuser in der Regel über eine höhere Ausstattungsqualität als kleinere Gebäude verfügen, spielen sie auf dem Weg zu hochwertigen Flächen eine sehr wichtige Rolle“, bringt Steffen Schmitt die Chancen für Bürohochhäuser auf den Punkt.

KVL sieht sich dank seiner Expertise im Projektmanagement „richtiger“ Hochhäuser mit einer Höhe von über 150 Meter an vorderer Stelle im Markt. Bei KVL in Frankfurt arbeiten derzeit drei auf Hochhausbau spezialisierte Ingenieure. Um der steigenden Nachfrage nach qualitativ anspruchsvollen Hochhäusern nachkommen zu können, möchte KVL sein Team in diesem Bereich stärken, oder wie Steffen Schmitt es kurz und bündig ausdrückt: „Wir suchen Personal, um unser Alleinstellungsmerkmal weiter auszubauen.“

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