Waterfront Frankfurt - Hotel Hochhaus am Mainufer - Hochhaus Molenkopf - Molenspitze Osthafen - Barkow Leibinger - Hochhaus Osthafenbrücke

Waterfront Hochhaus am Mainufer

Der Molenkopf im Frankfurter Osthafen soll mit einem Hotel-Hochhaus namens Waterfront bebaut werden. Für die Neubebauung wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt, bei dem sich neun Architekturbüros beteiligt hatten. Das Preisgericht hat jetzt den Sieger für die Bebeauung der Molenspitze bekanntgegeben: Das Architekturbüro Barkow Leibinger aus Berlin hat demnach den Zuschlag erhalten. Entwickelt wird das Projekt an der Osthafenbrücke in Frankfurt von der Hamburger B&L Gruppe.

Auf einer Grundfläche von 1.400 Quadratmeter Fläche entstehen 26.000 Quadratmeter oberirdische Bruttogeschossfläche. Stellplätze werden unterhalb des Kreisverkehres realisiert. Insgesamt umfasst das Hafenpark Quartier, zudem das Waterfront-Hotel gehört, über 180.000 Quadratmeter oberirdischer Bruttogeschossfläche mit 600 Wohnungen, drei Hotelkonzepten, Büro- und Einzelhandelsflächen sowie einer Kindertagesstätte.

Im Waterfront-Hochhaus sind zwei Hotelkonzepte vorgesehen. Bis zum 12. Obergeschoss werden 300 Gästezimmer zusammen mit einer internationalen Hotelmarke realisiert. In den oberen Geschossen sollen 120 Gästezimmer der B&L eigenen Hotelmarke Clipper entstehen. Ein besonderes Highlight soll die Skyline Bar auf einer Plaza im 12. Obergeschoss sein, von der man atemberaubende Blicke auf die Frankfurter Skyline und die naheliegende Europäische Zentralbank haben wird.

Die Kaifläche am Fuße vom Projekt Waterfront wird zudem öffentlich zugänglich sein und den Hafenpark in östlicher Richtung erweitern. Hier plant die B&L Gruppe eine ansprechende Außengastronomie im Stile eines Beach-Clubs zu etablieren. Die B&L Gruppe plant im Herbst 2019 den Bauantrag für das einzureichen, so dass im Frühjahr 2020 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Die Fertigstellung und Eröffnung der beiden Hotels im Waterfront ist für 2022 geplant.

Hafenpark Quartier mit dem Hotel am Molenkopf Molenspitze Frankfurt Osthafen

Im März 2019 wurden die Ergebnisse vom Architekturwettbewerb rund um das Waterfront im Planungsdezernat ausgestellt. Hier einige Aufnahmen von dieser Ausstellung:

Waterfront - B&L Gruppe - Hotelturm - Frankfurt - Architekturwettbewerb 1. Platz
Waterfront Frankfurt am Main - Hotel-Hochhaus - Schnitt quer A-A
Waterfront Ansicht Süd - Ausstellung beim Planungsdezernat der Stadt Frankfurt - 1. Platz

6 Comments on “Waterfront Hochhaus am Mainufer

  1. Dr. A. Gardé say: 2 Wochen ago Reply

    viel zu wuchtig und uninspiriert

  2. Michael Wutzke say: 2 Wochen ago Reply

    Im Jahre 1912 sollte auf dem Molenkopf im Osthafen ein schlanker Turm entstehen, der leider nie gebaut wurde.

  3. Juergen PETZOLD say: 2 Wochen ago Reply

    Die Prime Location im Frankfurter Ostend nimmt konkrete Formen an. Seit nun der Sieger aus dem Wettbewerb zur Bebauung feststeht, gewinnt das Projekt an Berühmtheit und kontroversen Diskussionen. Gut so!. Hier gehts um eine von Frankfurts einzigartiger Lage.
    Während die Stadt Hamburg direkt am Wasser die Elbharmonie hat bauen lassen, entsteht in Frankfurt eine SkylineBar mit Beach Club und angeschlossenen Hotels in einem gedrungenen Gebäude. Warum wird aus dieser Prime Location nicht mehr gemacht?
    Mehr öffentlicher Raum, mehr Landmark, mehr WOW ?

    Der jetzige Entwurfssieger von B-L hat schöne Entwurfdetails. Er nimmt die Glasfronten der EZB auf und auch das Geschwungene. Wo bleibt die Grazie, die man mit einem schlankereren und höhren Modell erreichen könnte?

  4. Ulrich say: 2 Wochen ago Reply

    Ja, mehr WOW bitte.
    So sieht das nach einer verpassten Chance aus.
    Ein architektonischer Fehlschlag.
    Schade,
    Ulrich

  5. Simon Kern say: 2 Wochen ago Reply

    Wie so oft in Frankfurt siegt die Langeweile. Was aber besonders auffällt, ist die vertane Chance, den Uferbereich attraktiv zu machen. Die übrigen Wettbewerbsteilnehmer bieten urbane, kreativere Lösungen.

  6. Ansgar Schulz-Mittenzwei say: 2 Wochen ago Reply

    Voll daneben. Wer ist nur auf eien Höhe von 60 m gekommen? Unsere spießigen vertrottelten Stadtverordenten sind Jourdan ohne Widerspruch gefolgt. 120m müßten es an dieser markanten Stelle/Lage doch bitte sein. Konkurriert mit der EZB, da lachen doch die Hühner. Im Osten der Stadt wird sich in Zukunft noch viel mehr bewegen, zumal, wenn eine Neue Station Ostend des neuen Tunnels unter Frankfurt dort einen Halt einrichtet. Darüberhinaus hat schon damals die EZB einen zweiten Turm auf ihrem Gelände genehmigt/versprochen bekommen, Höhe? Auf jeden Fall gilt es diesen Bau so wie er jetzt vorliegt, zu verhindern. Nichts gegen die Architekten des Entwurfs, sie konnten nicht anders mit der Vorgabe klarkommen!!!

Leave us a Comment

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .