Schindler-Climblift-Ingenieur-Hochhaus

Schindler Climb - Der mit dem Hochhaus wachsende Aufzug

Aufzüge sind für Hochhäuser nicht nur im fertigen Zustand von elementarer Bedeutung sondern auch schon während des Bauprozesses. Der Aufzugshersteller Schindler Aufzüge hat hierfür mit dem Climb Lift eine besondere Lösung entwickelt. Der Climb befördert während des Bauprozesses Personen und Materialien in die Höhe und wächst schrittweise mit dem Hochhaus. Logistisch stellt dies die Lösung für sehr enge Baustellen beispielsweise in einem Hochhauspulk dar, da große Baukräne vermieden werden können. Weitere Vorteile des Climb Lifts sind:

  • Erhöhte Arbeitssicherheit
  • Reduzierte Wartezeiten
  • Verbesserte Baustellenlogistik
  • Allwetterbetrieb
  • Früheres Schließen der Fassade
  • Höhere Produktivität
CLIMB-Lift-Schindler-Illustration

Der Climb ist ein Multitalent für den modernen Hochhausbau

Der Schindler Climb ist so sicher wie ein normaler Aufzug. Er erfüllt alle aktuellen internationalen Aufzugsnormen und garantiert einen sicheren Transport. Zudem ermöglicht er einen schnelleren Transport von Personen und Material als ein gewöhnlicher Außenaufzug. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 Metern pro Sekunde kann der Climb Lift eine Last von bis zu 5000 kg transportieren und dabei eine Höhe von 500 Metern erreichen.

Da sich der Aufzug dabei im Zentrum des Gebäudes befindet, ist der Personen- und Materialtransport von Anfang an effizient. Das vertikale Transportsystem befindet sich in einem trockenen und winddichten Schacht und ist somit weniger den äußeren Witterungsbedingungen ausgesetzt. Die Arbeiten werden also nicht durch störende Witterungseinflüsse beeinträchtigt. Eine spezifische Gebäudeform und Fassadengestaltung hat damit auch keinen Einfluss auf die Nutzung des Climb. Nicht zuletzt kann der Aufzug 24 Stunden am Tag eingesetzt werden, so dass Materialien auch während der Nachtschichten transportiert werden können. Letztlich führt der Climb zu einem produktiveren Bautempo und einer früheren Fertigstellung eines Hochhauses. Ein gutes Beispiel dafür ist der Omniturm im Frankfurter Bankenviertel.

Wie ist das Transportsystem aufgebaut?

1 Aufzugskabine
Unterhalb der Maschinenbühne befindet sich die permanente Aufzugskabine, die mit einer temporären Schutzverkleidung versehen ist.

2 Maschinenplattform
Die Maschinenbühne enthält die Aufzugsmaschine und die Steuerung. Sie wird entweder mit dem Turmdrehkran oder mit der optionalen Hebebühne hochgezogen.

3 Montageplattform (optional)
Zwischen der Hebebühne und der Maschinenbühne befindet sich eine geschützte Plattform für die Montage von Führungsschienen, Schachttüren und anderen Komponenten des Aufzugsschachtes.4

4 Hebebühne
Im Selbstklettermodus kann die Hebebühne unabhängig vom Turmkran Personen und Güter transportieren. Sie hebt sich über einen speziellen Aufhängepunkt am Crashdeck selbst hoch.

5 Sturzflugdeck
Das wasserdichte Crashdeck schützt den Schindler Climb und die darunter arbeitenden Personen vor herabfallenden Gegenständen.

 

 

 

chindler Climb Lift Illustration

Weitere Infos zur Aufzugswelt in Frankfurter Hochhäusern

Wie funktioniert eigentlich die Aufzugsplanung in echten Wolkenkratzern und was sind die schnellsten und modernsten Aufzüge in Frankfurt? Der SKYLINE ATLAS widmet der vertikalen Mobilität einen eigenen Themenbereich. Hier eine Auswahl der Artikel:

Kommentar hinterlassen