Hochhausprojekt Altes Polizeipräsidium

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Hochhaus auf dem ehemaligen Gelände der Polizei an der Friedrich-Ebert-Anlage in Frankfurt - Wolkenkratzer Altes Polizeipräsidium

Auf dem Grundstück des ehemaligen Polizeipräsidiums an der Friedrich-Ebert-Anlage soll ein Hochhausprojekt entstehen. Erstmals tauchten die Planungen für das Hochhaus im Hochhausrahmenplan 1998 auf. Auf dem ca. 15.000 Quadratmeter großen Grundstück vom früheren Polizeipräsidium war seinerzeit ein Hochhausturm von bis zu 145 Metern Höhe genehmigungsfähig.

Seit dem Jahr 2001 hatte sich das Land Hessen um einen Verkauf an einen Investor bemüht. Offenbar führenten überzogene Preisvorstellungen sowie eine Flaute auf dem Immobilienmarkt zu jahrelangem Leerstand. Über viele Jahre hinweg stand das Polizeigebäude leer und wurde nur sporadisch gewerblich genutzt. Hinzu kamen Uneinigkeiten mit der Stadt Frankfurt über die Nutzung.

Erst im Jahr 2010 wurden wieder Gespräche mit Investoren und Projektentwicklern gestartet. Mit dem Verkaufsverfahren wurde das Beratungsunternehmen BNP Paribas Real Estate Consult beauftragt, das zuvor bereits die Vermarktungschancen für die Immobilie überprüft hatte. Im August 2011 veröffentlichte der Architekt Jo. Franzke einen Masseentwurf für das geplante Hochhaus mit einer Bruttogrundfläche von 95.000 Quadratmetern. Dieser Vorentwurf, wie oben in der Computeranimation dargestellt, zeigt einen nicht zu erwartenden entgültigen Zustand. Der Projektentwickler plant für das Gelände die Durchführung von einem Architekturwettbewerb.

Neben der Hochhausbebauung sollen zusätzlich sind auf dem Grundstück zwei Hotels, darunter ein 5-Sterne-Haus in dem denkmalgeschützten Altbau vom ehemaligen Polizeipräsidium, sowie Wohnungen im Blockrand entstehen. Zur besseren Erschließung soll eine neue Straße über das Grundstück führen. Das gesamte Gelände soll öffentlich begehbar sein. Die Stadt Frankfurt unterstützt den Bau einiger hundert Wohnungen, Schulen, Kitas sowie auch sozialer oder kultureller Einrichtungen auf dem Grundstück. Allerdings stehen Befürchtungen im Raum, dass vor allem Luxuswohnungen entstehen werden.

Status Januar 2019: Mathias Düsterdick, Vorstandschef der Gerch-Group, gab ein Interview zum hier vorgestellten Hochhausprojekt. Düsterdick sagte, dass mit der Stadt Frankfurt noch keine Übereinkunft erzielt wurde, wie das Projekt konkrekt aussehen würde. Es könnte, wie ursprünglich vorgesehen, ein hohes Gebäude entstehen oder aber die Baumasse auf mehrere niedrigere Hochhäuser verteilt werden.

Stand Februar 2018: Das Grundstück wurde vom Land Hessen an die Gerchgroup aus Düsseldorf verkauft. Laut Pressemitteilung der Gerchgroup vom 1. März 2018 betrug der Kaufpreis € 212,5 Millionen. Über den Inhalt der Verträge, die das Land Hessen abgeschlossen hat, wurde mit dem Erwerber Gerchgroup Stillschweigen vereinbart.

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