Deutsche Bank-Hochhaus

Deutsche Bank - Hauptsitz - Hochhaus - Doppeltürme - Frankfurt am Main, Deutschland

Das Deutsche Bank-Hochhaus entstand 1979 bis 1984 nach den Entwürfen von den Architekten Walter Hanig, Heinz Scheid und Johannes Schmidt. Der Gebäudekomplex besteht aus drei Teilen: einem viergeschossigen Sockelbau und den Hochhaus-Doppeltürmen. Der Gebäudekomplex basiert auf einer kompletten Stahlbetonkonstruktion mit vorgesetzten verspiegelten Glasfassaden. Das Ensemble wurde damals von Josef Buchmann in Auftrag gegeben und waren ursprünglich als Hotel der amerikanischen Hotelkette Hyatt geplant. Als das Projekt von der Deutschen Bank übernommen wurden, waren sie bereits im Rohbau.

Im Gegensatz zum benachbarten Trianon-Hochhaus passt sich der Sockelbau des Deutsche-Bank-Hochhauses wenig an die vorgefundene städtebauliche Umgebung an. Der verspiegelte Sockel ist niedriger als die Nachbarbebauung, breitet sich aber auf großer Grundfläche in die Umgebung aus.

Vom Mittelpunkt der Anlage (zwischen beiden Türmen) strecken sich auf unregelmäßigem Grundriss drei Bauteile nach Osten, Südwesten und Nordwesten. Sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen besitzt der Fußbau zahlreiche 45°-Winkel. Die beiden Türme besitzen ebenfalls einen unregelmäßigen, jedoch in beiden Fällen gleichen Grundriss mit vielen 45°-Winkeln und sind in 13 Meter Abstand um den Mittelpunkt der Anlage herum punktsymmetrisch angeordnet.

Die Doppeltürme, von einigen wenigen auch „Soll und Haben“ genannt, liegen an der Taunusanlage nahe der Alten Oper. Die Türme liegen damit direkt im Bankenviertel von Frankfurt, am Beginn der Mainzer Landstraße und an der Grenze der Stadtteile Westend, Innenstadt und Bahnhofsviertel.

Unmittelbar am Haupteingang vom Deutsche-Bank-Hochhaus befinden sich die Eingänge zum unterirdischen S-Bahnhof Taunusanlage. Südlich und östlich befindet sich die Grünanlage der Wallanlagen, von der es aus herausragende Blicke auf das Gebäude gibt. Im Westen schließt sich die Hochhausachse der Mainzer Landstraße an (hier folgen in kurzem Abstand die Wolkenkratzer Trianon, Frankfurter Büro Center und Westend 1).

Das Gebäude sind beliebte Kulissen in Printmedien und im Fernsehen zu einem Symbol der deutschen Ökonomie geworden. Hierzu trugen einerseits die markanten Doppeltürme bei, andererseits auch die Rolle der Deutschen Bank als Herzstück der als Deutschland AG bezeichneten, engen wechselseitigen Verflechtung deutscher Großkonzerne.

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