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OmniTurm Frankfurt - Wolkenkratzer mit Knick - Hochhaus Bankenviertel 2019 von BIG Bjarke Ingels - Omni Turm Hochhaus

Der OmniTurm liegt mitten im Frankfurter Bankenviertel, wurde im Winter 2019 fertiggestellt und ist der Vorreiter eines neuartigen Trends. Der OmniTurm ist der erste Wolkenkratzer mit echter Mischnutzung in Deutschland, das also gleichzeitig Büro-, Wohn- und öffentliche Flächen enthält. Die Grundsteinlegung für den 45-stöckigen OmniTurm fand 2016 statt.

Das Gebäude hat mehr als 43.850 vermietbare Quadratmeter Klasse-A-Büroflächen, rund 8.175 Quadratmeter moderne Wohnflächen und mehr als 1.579 Quadratmeter an öffentlich zugänglichen Flächen. Mit seiner Fertigstellung bietet das Hochhaus flexible und effiziente Flächen mit Funktionsmöglichkeiten nach dem neuesten Stand der Technik, welche die Anforderungen moderner und größerer Mieter sowie anspruchsvoller urbaner Wohnraummieter erfüllen soll. Außerdem verfügt der OmniTurm über eine LEED-Platinum-Zertifizierung.

OmniTurm Frankfurt - Ecke Neue Mainzer Straße und Große Gallusstraße
Omni Turm Frankfurt - Dezember 2019 - Neues Hochhaus Bankenviertel

Der OmniTurm soll zu einem dynamischen Technologie-Startup-Zentrum mit Creative-Office- und Co-Working-Flächen werden sowie eine Cafeteria und einen Veranstaltungssaal enthalten. Die Mischung aus traditionellen Bürohochhausmietern und jüngeren Startup-Nutzern soll dieses Hochhaus mit äußerst aktivem Geschäftsleben füllen und eine Trendwende im Bereich der Mischnutzungsimmobilien für Frankfurt markieren. Zu den weiteren Einrichtungen werden Gemeinschaftsflächen, Fahrradstellplätze, Ladestationen für E-Fahrzeuge und gastronomische Einrichtungen gehören. Zudem gibt es einen direkten Zugang zum neu angelegten Park und zu den Plaza-Bereichen direkt neben dem Gebäude.

OmniTurm - Knick Turm Frankfurt - Wolkenkratzer 2020 Bankenviertel

Der OmniTurm liegt schräg gegenüber dem TaunusTurm und verfügt über eine Anbindung an den privaten wie öffentlichen Verkehr. Dank seiner Lage inmitten des Bankenviertels wird der OmniTurm von einer Vielzahl an Einzelhandels-, Gastronomie- und Kulturangeboten umgeben sein. Direkt angrenzend an den OmniTurm entstehen weiterhin die vier neuen Wolkenkratzer vom Projekt FOUR Frankfurt.

Der OmniTurm wurde vom Projektentwickler Tishman Speyer realisiert und die Architektur stammt aus der Feder des international arbeitenden Architekturbüros Bjarke Ingels Group (BIG). Die Statik stammt vom Büro Bollinger + Grohmann, als Baufirma fungiert die Firma Adolf Lupp und die Aufzüge stammen von Schindler. Eigentümer vom OmniTurm ist der Fonds Hausinvest.

Ein Novum für Europa: Seit der OmniTurm eine Höhe von 100 Metern erreicht hat, ist die Kreuzung Ecke Neue Mainzer Straße/Große Gallusstraße die erste Straßenkreuzung in Europa, an deren Ecken jeweils Hochhäuser mit mehr als 100 Metern Höhe stehen. Neben dem OmniTurm stehen hier an der Straßenkreuzung der TaunusTurm, das Japan Center und der Global Tower.

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OmniTurm in Frankfurt - November 2019 - Architekt BIG - Projektentwickler Tishman Speyer - Asset Manager Commerz Real - OmniTurm abends
OmniTurm in Frankfurt - Neuer Mixed Use Wolkenkratzer im Bankenviertel - Hochhaus von BIG Bjarke Ingels Architekten - Baustelle August 2019
OmniTurm Frankfurt - Glaswolkenkratzer entworfen von BIG Bjarke Ingels Architekten - Baustelle im Juni 2019
OmniTurm in Frankfurt am Main - Bild Hochhaus - Wohnungen im Wolkenkratzer - Mischnutzung
OmniTurm Frankfurt - CBD - Bankenviertel - Wolkenkratzer entworfen von BIG Bjarke Ingels Group - entwickelt vom Projektentwickler Tishman Speyer
OmniTurm - Wolkenkratzer in der Stadt Frankfurt - im Bau - Bankenviertel - Oktober 2018

Stand September 2018: Der Immobilienfonds Hausinvest kauft den OmniTurm vom Projektentwickler Tishman Speyer. Der Hausinvest-Fonds wird von der Commerz Real AG verwaltet.

Stand Februar 2018: Der Knick im OmniTurm wird derzeit gebaut.

OmniTurm Wolkenkratzer Frankfurt - Bankenviertel - im Bau - Februar 2018

Stand September 2017: Die ersten drei Geschosse sind sichtbar, siehe folgendes Bild.

Omniturm Frankfurt - September 2017
Omniturm Frankfurt
Omniturm Frankfurt

Die nachfolgende Seitenansicht stammt aus der Wettbewerbsphase vom OmniTurm. Darin ist als Höhe 185,4 Meter angegeben. Die tatsächliche Höhe vom OmniTurm beträgt jedoch 189,9 Meter.

Omniturm Seitenansicht

3 Kommentare zu “OmniTurm

  1. Christopher Kerkovius kommentierte: 1 Jahr ago Reply

    Für Frankfurter Verhältnisse ja recht hoch, aber architektonisch weiß Gott auch kein „großer Wurf“! Der hochgelobte sog. „Hüftschwung“ wirkt auf mich so, als wenn die obere Baumasse durch ihr Gewicht diesen Bereich heraus quetscht! Für mich keine überzeigende Lösung! Nicht alles was technisch machbar ist, ist auch gut oder formal gelungen!

  2. Christian Krüger kommentierte: 6 Monaten ago Reply

    An Christopher Kerkovius !
    Wenn Ihnen das „neue“ Frankfurt und somit die neuen Hochhäuser nicht gefallen, dann ziehen Sie doch einfach WEG!
    (nach Singapur)
    Unter jedem Wolkenkratzer Ihren geistigen Abfall zu hinterlassen bringt hier niemanden weiter. Gut das Sie kein Architekt oder Stadtplaner sind. Mir persönlich und ich kenne auch sehr viele Menschen die das „neue“ Frankfurt sehr mögen. JEDER Wolkenkratzer hat seine daseinsberechtigung und sieht auch gut aus. Natürlich kann man da mehr architektonische Meisterwerke aufstellen aber sowas muss auch bezahlt werden. Bauen Sie doch einfach ein Wolkenkratzer nach Ihren Wünschen oder können Sie das garnicht? Man man man…

  3. Stefan Schlöhmer kommentierte: 3 Monaten ago Reply

    Guten Tag,

    wenn wir das Aggressionsverhalten etwas herunterfahren, bleibt mehr Raum für eine sachliche Diskussion.

    Das neue Frankfurt ist architektonisch diskussionswürdig.

    Offensichtlich ist, dass sich seit etwa 2010 zunehmend Excel Architektur bemerkbar macht. Das sind Gebäude, die ausschließlich unter Rendite- Aspekten realisiert werden und nicht unter städtebaulichen. Beispiele sind Winx, ONE, Omniturm, bedingt T185 und vor allem der furchtbare „Marieninsel Turm““, echte Null-Architektur. Richtig ist aber auch, dass FFM in den vergangenen 10 Jahren echte Perlen bekommen hat, um die uns die halbe Welt beneidet. Dies sind vor allem der EZB Tower, GrandTower, Neuer HennigerTurm, 140West, bedingt der Taunusturm und vor allem Four Frankfurt, bestehend aus 4 Wolkenkratzern. Auch Veritas zähle ich dazu. Was will man mehr?

    Wichtig ist auch, dass sich seit 2010 die Bauaktivität drastisch erhöht hat. Wurden in der Vergangenheit 3-5 Türme über 100m pro Dekade gebaut, sind es aktuell 10-15. Natürlich entsteht dabei auch minderwertige Architektur. Insgesamt, so denke ich, können wir mit der Skyline Entwicklung zufrieden sein.

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