Warum gibt es in manchen Immobilien keine geförderten Wohnungen?

Es wird (zu Recht) immer wieder kritisiert, dass in Frankfurt vor allem hochpreisige Wohnungen entstehen. Diese Entwicklung wurde jedoch vor vielen Jahren bereits von der Stadtpolitik erkannt und entsprechend dagegen gesteuert. Bauherren von größeren Bauvorhaben müssen seit dem Jahr 2014, das war die Amtszeit des Planungsdezernenten Olaf Cunitz (Die Grünen), mindestens 30% geförderten Wohnraum schaffen.

Seit wann ist geförderter Wohnungsbau in Frankfurt vorgeschrieben?

Steigende Mietkosten in Frankfurt sind seit einigen Jahren ein Problem. Daher wird seit dem Jahr 2014 sind beim Bau von größeren Wohnprojekten 30 Prozent geförderter Wohnungsbau vorgeschrieben. Diese 30 Prozent der Wohnungen sollen dann preisreduziert an qualifizierte Mieter vergeben werden. Der Beschluss der Stadt Frankfurt am Main hierzu erfolgte durch die Stadtverordnetenversammlung zur Wohnbaulandentwicklung („M9”

Was ist der Baulandbeschluss?

Am 7. Mai 2020 haben die Stadtverordneten dem Baulandbeschluss für die Frankfurter Stadtentwicklung zugestimmt. Damit setzt die Stadt Frankfurt am Main einen Rahmen für die Entwicklung zukünftiger Wohnbaulandflächen. Durch den Baulandbeschluss gelten in Frankfurt zukünftig erstmalig einheitliche und transparente Voraussetzungen für die Errichtung von Wohnbaulandflächen. Dabei werden Bauherren verpflichtet, 30 Prozent der entstehenden Flächen für

Was ist ein Bebauungsplan?

Der Bebauungsplan ist eine Regelung über die mögliche Bebauung und ihre Art und Weise von bestimmten Grundstücken. Der Bebauungsplan enthält zudem Bestimmungen zur Nutzung der Grundstücke. Die jeweilige Kommune, in der die betreffenden Grundstücke liegen, erlässt den Bebauungsplan als Satzung. Unter diesen Voraussetzungen schafft diese Satzung gültiges Baurecht. Der Bebauungsplan wird abgekürzt auch B-Plan genannt.