Was ist sozialer Wohnungsbau und wie wird er gefördert?

Als sozialen Wohnungsbau bezeichnet man in Deutschland den staatlich geförderten Bau von Wohnungen, insbesondere für soziale Gruppen, die ihren Wohnungsbedarf nicht am freien Wohnungsmarkt decken können. Neben den persönlichen Voraussetzungen, die Mieter mit dem Wohnberechtigungsschein nachweisen müssen, gibt es eine höchstzulässige Miete ("Kostenmiete"), wie sie im deutschen Wohnungsbindungsgesetz (WoBindG) geregelt ist. Das Ziel im sozialen

Praktische Umsetzung der Ziele des Hochhausrahmenplans

Von Prof. Dr. Pützenbacher, Experte für Planungsrecht. Der Frankfurter Hochhausentwicklungsplan, oft auch als Hochhausrahmenplan bezeichnet, ist ein sogenanntes städtebauliches Leitbild im Sinne von § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB. Als Planungsleitlinie konkretisiert er die allgemeinen Ziele der Bauleitplanung. Dabei ist der Hochhausentwicklungsplan lediglich Teil der informellen städtebaulichen Planung, die die Zielvorstellungen auch für Teilbereiche

Great East

Im Frankfurter Ostend entsteht in der Nähe zu Ostbahnhof und der Europäischen Zentralbank ein Neubau aus insgesamt drei Bauteilen. Die Wohnbebauung umfasst mit eine oberirdische Bruttogrundfläche (BGF) von insgesamt 27.600 Quadratmeter und trägt die Bezeichnung Great East (ehemaliger Projektname: Schwedler Trio). Die drei Immobilien umfassen zwei siebengeschossige Gebäude sowie ein Hochhaus mit sechzehn Geschossen. Standort

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Nach der Bürostadt das Lyoner Quartier

Die Bürostadt Niederrad wandelt sich aufgrund zahlreicher Wohnprojekte. Die Umwandlung eines so großen ehemals reinen Büroquartiers zu einem gemischten Stadtteil ist in Deutschland einmalig. Grund genug für Oberbürgermeister Peter Feldmann auf Einladung der Standort-Initiative Neues Niederrad (SINN) die ehemalige Bürostadt Niederrad zu besuchen. „Das Lyoner Quartier ist ein Musterbeispiel für die gelungene Revitalisierung von Gewerbequartieren“,

Interview mit Peter Feldmann

Die Herausforderungen der Stadt Frankfurt in den kommenden fünfzehn Jahren Oberbürgermeister Peter Feldmann im Gespräch Michael Wutzke: Herr Feldmann, als Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main erleben Sie an vorderster Stelle, wie sich Probleme und Anforderungen an eine moderne Stadt begegnen. Die Themen sind heutzutage mutmaßlich vielfältiger als noch vor 16 Jahren. Für Ihre Amtsvorgängerin