Was ist ein Bebauungsplan?

Der Bebauungsplan ist eine Regelung über die mögliche Bebauung und ihre Art und Weise von bestimmten Grundstücken. Der Bebauungsplan enthält zudem Bestimmungen zur Nutzung der Grundstücke. Die jeweilige Kommune, in der die betreffenden Grundstücke liegen, erlässt den Bebauungsplan als Satzung. Unter diesen Voraussetzungen schafft diese Satzung gültiges Baurecht. Der Bebauungsplan wird abgekürzt auch B-Plan genannt.

Interview mit Prof. Jochem Jourdan

Home > Magazin > Interviews > Prof. Jochem Jourdan Stadtentwicklung Frankfurt: Zwischen Vergangenheit und Zukunft Architekt und Stadtplaner Prof. Jochem Jourdan im Gespräch Eine Stadt wie Frankfurt entwickelt sich nicht irgendwie. Die großen städtebaulichen Projekte, wie die Entwicklung des Europaviertels, unterliegen Rahmenplänen, Flächennutzungsplänen bzw. Bebauungsplänen. Insbesondere die Rahmenpläne zur Stadtentwicklung wurden durch den enormen wirtschaftlichen

Was war der Frankfurter Häuserkampf?

Der Frankfurter Häuserkampf fand in den 1970er Jahren statt und umfasste Protestbewegungen, Kundgebungen und Demonstrationen insbesondere linksgerichteter politischer Aktivisten. Die Proteste richteten sich in erster Linie gegen die Grundstücksspekulationen im Frankfurter Westend. Der Häuserkampf in Frankfurt markiert den Beginn der deutschen Hausbesetzerbewegung und den Anfang vom Ende einer bürgerfernen Stadtplanung. Die Entwicklung von Stadtplanungsmodellen mit

Rahmenpläne

Große Städte setzen zur besseren Städteplanung sogenannte Rahmenpläne ein. Ein städtebaulicher Rahmenplan ist ein informelles Planungsinstrument, um Entwicklungspotentiale in einer Stadt oder in einem Stadtteil auszuloten und Perspektiven für dessen zukünftige Nutzung in groben Zügen darzustellen. Er ist nicht rechtsverbindlich und keinem standardisierten Verfahren unterworfen. Hinsichtlich des Planungsmaßstabes ordnet er sich zwischen dem Flächennutzungsplanung und