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Okt

Hochhaus-Entwicklungsplan 2021: Drei Hochhauscluster für Frankfurt

Etliche städtebauliche Rahmenpläne definieren seit vielen Jahrzehnten, wo in Frankfurt am Main hohe Gebäude entstehen dürfen. Seit dem Jahr 1998 versucht die Stadt, Hochhäuser nicht mehr über die Stadt verteilt zu errichten, sondern stattdessen in Pulks zu gruppieren. Diese Clusterbildung hatte zur Folge, dass die Frankfurter Skyline zu dem geworden ist, was sie heute ist:

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Jun

Stellungnahme zum Hochhausrahmenplan 2021

Experten sehen die Hochhausrahmenpläne als zweischneidiges Schwert: die Idee einer Hochhauslenkung ist grundlegend begrüßenswert, um beispielsweise bestimmte Wohnviertel zu schützen, doch die Implementierung ist bisher nicht stringent. Problematisch ist, dass bestimmte Standorte für Jahrzehnte zementiert werden und an den Anforderungen vorbeigehen können. In den letzten 10 Jahren entstanden in Frankfurt viele einfallslose Betonkästen, ob nun

Was ist ein Hochhausplan?

Große Städte setzen zur besseren Städteplanung sogenannte Rahmenpläne ein. In Deutschland ist ein städtebaulicher Rahmenplan, ganz allgemein gesprochen, ein informelles Planungsinstrument, um Entwicklungspotentiale in einer Stadt oder in einem Stadtteil auszuloten und Perspektiven für dessen zukünftige Nutzung in groben Zügen darzustellen. Er ist nicht rechtsverbindlich und keinem standardisierten Verfahren unterworfen. Ein Hochhausplan ist dabei spezieller

Fingerplan 1968

Der Fingerplan von 1967/1968, entstanden in der Ägide des Planungsdezernenten Hans Kampffmeyer, war eine stadtplanerische Skizze, in der vom Anlagenring ausgehend, mehrere Streifen eingezeichnet waren, in denen eine intensive Bebauung zugelassen werden sollte. Der Fingerplan hatte weitreichende Folgen für die Entwicklung von Hochhäusern, insbesondere im Stadtteil Westend. Wie Finger einer gespreizten Hand greifen diese Bebauungsstreifen

Rahmenpläne

Große Städte setzen zur besseren Städteplanung sogenannte Rahmenpläne ein. Ein städtebaulicher Rahmenplan ist ein informelles Planungsinstrument, um Entwicklungspotentiale in einer Stadt oder in einem Stadtteil auszuloten und Perspektiven für dessen zukünftige Nutzung in groben Zügen darzustellen. Er ist nicht rechtsverbindlich und keinem standardisierten Verfahren unterworfen. Hinsichtlich des Planungsmaßstabes ordnet er sich zwischen dem Flächennutzungsplanung und