Was war der Frankfurter Häuserkampf?

Der Frankfurter Häuserkampf fand in den 1970er Jahren statt und umfasste Protestbewegungen, Kundgebungen und Demonstrationen insbesondere linksgerichteter politischer Aktivisten. Die Proteste richteten sich in erster Linie gegen die Grundstücksspekulationen im Frankfurter Westend. Der Häuserkampf in Frankfurt markiert den Beginn der deutschen Hausbesetzerbewegung und den Anfang vom Ende einer bürgerfernen Stadtplanung. Die Entwicklung von Stadtplanungsmodellen mit

Westendplan 1971

"Lassen Sie sich nicht einfach aus Ihrer Wohnung verdrängen" "Nichts gegen die seriösen Hauseigentümer. Es gibt aber auch Grundeigentümer -und gerade im Westend - die mit oft nicht ganz einwandfreien Methoden Mieter aus ihren Wohnungen drängen wollen. Sie haben ein Haus nach dem anderen aufgekauft. Und wollen diese Häuser nun räumen und abreißen lassen und

Fingerplan 1968

Der Fingerplan von 1967/1968, entstanden in der Ägide des Planungsdezernenten Hans Kampffmeyer, war eine stadtplanerische Skizze, in der vom Anlagenring ausgehend, mehrere Streifen eingezeichnet waren, in denen eine intensive Bebauung zugelassen werden sollte. Der Fingerplan hatte weitreichende Folgen für die Entwicklung von Hochhäusern, insbesondere im Stadtteil Westend. Wie Finger einer gespreizten Hand greifen diese Bebauungsstreifen

Clusterplan 1974

Der Clusterplan von 1974 wurde allein für das Bankenviertel aufgestellt und teilt die Hochhäuser in Cluster ein, neben denen Zonen von niedriger Bebauung standen. Dieser Plan wollte dem Drang der Banken, immer höhere Gebäude zu bauen, einen städtebaulichen Rahmen geben. Der Clusterplan wurde auch Bankenplan genannt. Weitere Details zu diesem Rahmenplan folgen.

City-Leitplan 1983

Den Versuch einer Renaissance und Weiterentwicklung der 'Gründerzeitjahre' im Frankfurter Hochhausbau unternimmt der im März 1982 durch die Stadt in Auftrag gegebene Leitplan durch die Speerplan GmbH. Er legt langfristige Entwicklungskonzeptionen für den Frankfurter Kernbereich vor, akzeptiert die bisherige Stadtentwicklung "Als gewachsene Gebiete" und entwickelt sie weiter. "Dazu gehört die Frankfurter Hochhauslandschaft, die das Bild

Rahmenplan Bankenviertel 1990

Die Stadt Frankfurt wollten mit dem Rahmenplan Bankenviertel ihre politische Meinung darüber ausdrücken, wie und wo Hochhäuser im Bankenviertel entstehen sollten. Damit sollten sich Investoren und Bauherren besser orientieren können. Der Rahmenplan Bankenviertel entstammt dem Jahre 1990 und wurde vom Offenbacher Architekturbüro Novotny, Mähner und Assoziierte vorgelegt. Dieser Rahmenplan schlug neue Hochhausstandorte vor. Diese wurden

Hochhausentwicklungsplan 1998

Die Stadt Frankfurt wollte mit dem Hochhausrahmenplan 1998 ihre politische Meinung darüber ausdrücken, wie und wo Hochhäuser entstehen sollten. Damit sollten sich Investoren und Bauherren besser orientieren können. Der Entwurf für einen neuen Hochhausentwicklungsplan, den das Architekturbüro Jourdan & Müller unter dem Titel Frankfurt 2000 konzipierte, wurde im September 1997 der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Entwurf

Hochhausentwicklungsplan 2008

Die Stadt Frankfurt wollte mit dem Hochhausrahmenplan 2008 ihre politische Meinung darüber ausdrücken, wie und wo Hochhäuser entstehen sollten. Damit sollten sich Investoren und Bauherren besser orientieren können. Die Stadt Frankfurt am Main erteilte 2005 Jourdan & Müller den Auftrag, den Hochhausentwicklungsplan aus dem Jahr 1998 fortzuschreiben. Zwar wurden seitdem weitere Hochhäuser gebaut (etwa Westhafen