Was ist die Wallservitut?

Die Wallservitut ist eine im Jahre 1827 erlassene Regelung zum Schutz der öffentlichen Grünanlagen in Frankfurt, die als Ersatz der vormaligen Frankfurter Stadtbefestigung angelegt wurden. Nach der Verabschiedung der Wallservitut blieben die Grünflächen an den heutigen Wallanlagen nach 1806 vor Bebauung geschützt. Lediglich die Außenseite der Straßen, die den heutigen Anlagenring bilden, durfte bebaut werden.

Was war der Frankfurter Häuserkampf?

Der Frankfurter Häuserkampf fand in den 1970er Jahren statt und umfasste Protestbewegungen, Kundgebungen und Demonstrationen insbesondere linksgerichteter politischer Aktivisten. Die Proteste richteten sich in erster Linie gegen die Grundstücksspekulationen im Frankfurter Westend. Der Häuserkampf in Frankfurt markiert den Beginn der deutschen Hausbesetzerbewegung und den Anfang vom Ende einer bürgerfernen Stadtplanung. Die Entwicklung von Stadtplanungsmodellen mit

Warum hatte Frankfurt Schimpfnamen?

Die Stadt Frankfurt ist seit dem Mittelalter ein wichtiger Handels- und Finanzplatz. In der historischen Altstadt standen vor dem Zweiten Weltkrieg mehr als 1.250 Fachwerkhäuser, die Frankfurt zu einer der bedeutenden mittelalterlichen Fachwerkstädte machte. Die Innenstadt galt als Schmuckstück der Mainmetropole und war eine der bekanntesten Touristenattraktionen in Deutschland. Die Frankfurter waren stolz auf ihre

MORROW

Im Westend von Frankfurt starten Art-Invest Real Estate und Red Square mit der Entwicklung der Büroimmobilie MORROW in der Straße Oberlindau. Die Westend-Terrassen aus dem Jahr 1976 werden entkernt und neu positioniert. Das Bauvorhaben erstreckt sich sowohl auf die Innen- als auch die Außenflächen des zehngeschossigen Bürogebäudes. Auf einer vermietbaren Gesamtfläche von rund 7.000 Quadratmetern

Westendplan 1971

"Lassen Sie sich nicht einfach aus Ihrer Wohnung verdrängen" "Nichts gegen die seriösen Hauseigentümer. Es gibt aber auch Grundeigentümer -und gerade im Westend - die mit oft nicht ganz einwandfreien Methoden Mieter aus ihren Wohnungen drängen wollen. Sie haben ein Haus nach dem anderen aufgekauft. Und wollen diese Häuser nun räumen und abreißen lassen und

Westend Ensemble

Mit dem Westend Ensemble entsteht im südlichen Westend an der ehemaligen Oberpostdirektion ein gehobener Wohnkomplex. Das Wohngebäude hat 19.800 Quadratmeter Bruttogrundfläche (BGF) und wurde vom Architekturbüro MOW Architekten entworfen. Teil der Entwicklung ist ein 12-geschossiger Hochpunkt. Das Projekt soll von den oberen Etagen aus einen freien Blick auf die Hochhaustürme im Bankenviertel bieten. Bisher ist

160 Park View

Das 160 Park View befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Goethe Universität und ist ein neuartiger Doppelturm mit Hotel- und Wohnnutzung. Beim Projekt 160 Park View wird ein bereits bestehendes Bürogebäude namens Hochhaus am Park mit 26 Geschossen entkernt und neu positioniert. Über einem gemeinsamen Sockel ragen zwei Türme unterschiedlicher Höhe auf annähernd quadratischem Grundriss empor.

24

Feb

RFR stellt das Konzept für Hochhaus am Park vor

Das Konzept für den Fassadenentwurf des neuen Hochhaus am Park wurde von der RFR Holding GmbH (RFR) vorgestellt. Die Glasfassade des Anfang der 1970er-Jahre entstandenen Doppelturmes wird in zwei optisch getrennte und transparente Fassaden aufgelöst. Mit den Ausräumarbeiten will der Bauherr, eine Projektgesellschaft unter Federführung der RFR, bereits im April 2017 beginnen. Mit dem offiziellen

OpernTurm

Der Opernturm ist ein Hochhaus mit 170 Metern Höhe nahe dem Opernplatz und grenzt an den 2010 neu gestalteten Rothschildpark. Der Turm wird durch eine 17 Meter hohe Lobby erschlossen, in welcher sich das 14 Meter hohe Gemälde "Ahab" von Julian Schnabel befindet. Neben der Nutzung als Bürogebäude befinden sich im OpernTurm auch eine Kindertagesstätte

Fingerplan 1968

Der Fingerplan von 1967/1968, entstanden in der Ägide des Planungsdezernenten Hans Kampffmeyer, war eine stadtplanerische Skizze, in der vom Anlagenring ausgehend, mehrere Streifen eingezeichnet waren, in denen eine intensive Bebauung zugelassen werden sollte. Der Fingerplan hatte weitreichende Folgen für die Entwicklung von Hochhäusern, insbesondere im Stadtteil Westend. Wie Finger einer gespreizten Hand greifen diese Bebauungsstreifen